Weltpolitik

"Mein Körper, meine Wahl": Wütende Polinnen pochen auf ihre Rechte

In Polen protestierten Hunderttausende gegen die Verschärfung des Abtreibungsgesetzes. Mit so viel Widerstand hat die PiS nicht gerechnet.

Ausgestattet mit einem Kleiderbügel – als Symbol für die illegale Abtreibung – protestiert diese Frau gegen die Verschärfung des polnischen Abtreibungsgesetzes.  SN/AFP
Ausgestattet mit einem Kleiderbügel – als Symbol für die illegale Abtreibung – protestiert diese Frau gegen die Verschärfung des polnischen Abtreibungsgesetzes.

"Wir wollen, dass die Regierung zurücktritt!", ruft Marta Lempart vor der versammelten internationalen Presse. Was vor einer Woche als "Allpolnischer Frauenstreik" gegen eine Verschärfung der Abtreibungsgesetze begann, hat sich in kürzester Zeit zu den größten Protesten gegen die seit 2015 regierende Partei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) ausgeweitet, aber auch gegen die katholische Kirche.

Nur Stunden nach der Pressekonferenz demonstrierte Lempart, Juristin und Wortführerin der Proteste, mit 100.000 Menschen in der Warschauer Innenstadt - friedlich, aber lautstark. Die Demonstrantinnen ...

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Aufgerufen am 28.11.2020 um 09:49 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/mein-koerper-meine-wahl-wuetende-polinnen-pochen-auf-ihre-rechte-95053975