Terror kennt keine Neutralität

Österreichs Staatsdoktrin leistet gute Dienste. Doch sie hat Grenzen.

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Erst die Morde in Paris und Nizza, und jetzt - Wien. Ausgerechnet Wien.
Die freundliche, weltoffene Hauptstadt eines kleinen neutralen Landes wurde Ziel eines islamistischen Terrorakts. Eines Landes, dessen Außenpolitik mit einer Handvoll Ausnahmen darauf gründet, möglichst wenig Angriffsflächen zu bieten.
Als Staatsdoktrin heißt das Neutralität und gebietet, sich nicht auf die Seite einer Konfliktpartei zu schlagen.

Die Neutralität erlaubt die Pflege der Illusion, wir Österreicherinnen und Österreicher seien im Wesentlichen nur dort dabei, wo wir es wollten.

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Aufgerufen am 05.12.2020 um 11:29 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/standpunkt-terror-kennt-keine-neutralitaet-95106133