Weltpolitik

"Wir alle schämen uns für die Situation"

2,6 Milliarden Dollar wurden den Vereinten Nationen für ihre Hilfsarbeit im Jemen auf einer Geberkonferenz zugesichert. Nur ein Bruchteil des Geldes kam an. Die UNO warnt vor verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung.

Es sind Zahlen, die den Horror des Jemenkriegs eindrücklich veranschaulichen: Seit Kriegsbeginn im März 2015 gab es mehr als 20.000 Luftschläge auf das krisengeplagte Land. Das mache knapp 13 Bombenangriffe jeden Tag, errechnete das unabhängige Yemen Data Project (YDP), das seit dem ersten Tag die Bombenangriffe der saudisch-emiratischen Koalition im Jemen zählt. 8441 Zivilisten kamen laut YDP bisher bei Luftschlägen ums Leben. Mehr als 50.000 starben an indirekten Kriegsfolgen wie Seuchen und Unterernährung.

Eine Lösung des verheerenden Konflikts ...

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Aufgerufen am 28.09.2020 um 03:11 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/wir-alle-schaemen-uns-fuer-die-situation-75222217