Chronik

1148 Personen ließen sich in Annaberg-Lungötz testen

Insgesamt fielen drei Testergebnisse positiv aus. Das Land Salzburg spricht von einer gelungenen Generalprobe für die landesweiten Massentests zwischen 11. und 13. Dezember.

Dienstag und Mittwoch fand die Premiere für die Massentests im Lammertal statt.  SN/Robert Ratzer
Dienstag und Mittwoch fand die Premiere für die Massentests im Lammertal statt.

Der Corona-Massentest in Annaberg-Lungötz ist abgeschlossen. Am Dienstag ließen sich im Ortsteil Annaberg 653 Personen testen (zwei positive Testergebnisse), am Mittwoch waren es in Lungötz 270 Personen (kein positiver Fall). Am Dienstag hat auch der größte Betrieb im Ort, die Firma Kaindl, die Belegschaft durchgetestet. 225 Personen nahmen daran teil (ein positiver Test). Das Land hat nun alle drei Zahlen addiert. Demnach nahmen 1148 Personen (von insgesamt 2200 Gemeindebürgern) an den beiden Tagen teil, wovon in Summe drei Testergebnisse positiv ausfielen. 85 Personen durften nicht zum Test kommen, weil sie sich derzeit als aktiv Infizierte oder Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne befinden.

In der Gemeinde wurden unterdessen weitere sechs Infektionen bekannt. Diese Personen kamen gar nicht erst zum Massentest, weil sie bereits Symptome hatten.

Mit Stand Mittwochfrüh gibt es in der Gemeinde Annaberg-Lungötz 37 aktive Corona-Fälle.

Das Land ist mit der Beteiligung beim ersten Massentest zufrieden. "Auf Basis der Einwohner über 16 Jahre, das waren 1852 mit Stichtag 1. Jänner 2020, entspricht das einer Gesamtbeteiligung von 62 Prozent", heißt es vom Land Salzburg. Allerdings: Aufgerufen war die Bevölkerung ab dem vollendeten zehnten Lebensjahr und nicht erst ab dem Wahlalter mit 16 Jahren. Somit ist die Beteiligung etwas geringer und liegt inklusive der Tests bei der Firma Kaindl bei rund der Hälfte der Einwohner.

Haslauer spricht von gelungener Generalprobe

"Alles in allem hat das Zusammenspiel zwischen Gemeinde, Einsatzorganisationen, Bezirkshauptmannschaft und Land Salzburg perfekt funktioniert, kleine Adaptierungen werden noch vorgenommen", sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Eine Erkenntnis sei auch, dass als Bezugszahl jene der Bevölkerung ab 16 Jahre am besten geeignet ist, um die Beteiligung zu messen. Ab diesem Alter habe der Probelauf in Annaberg eine aktive Teilnahme der Gemeindebürger gezeigt. Alle Salzburgerinnen und Salzburger ab dem 16. Lebensjahr werden als Hauptzielgruppe in den kommenden Tagen für die Massentestung angesprochen werden. Natürlich könnten auch Jüngere weiterhin am Test teilnehmen. "Es ist wichtig, infizierte Personen ohne Symptome zu entdecken und so die Infektionsketten zu unterbrechen. Das muss uns allen auch von 11. bis 13. Dezember klar sein", sagt Haslauer.


Rotes Kreuz nimmt kleine Anpassungen vor

Zufrieden mit dem reibungslosen Testablauf ist auch Landesrettungskommandant Anton Holzer: "Es war für uns sehr hilfreich, alles im Echtbetrieb durchzumachen. Wir sind mit dem Ablauf und der Umsetzung in Annaberg-Lungötz sehr zufrieden. Diese Massentestung hat reibungslos funktioniert, und die eingesetzten Rotkreuzhelfer waren für diese Größenordnung ausreichend. In Hinblick auf die landesweiten Massentestungen werden wahrscheinlich kleine Anpassungen aufgrund der Örtlichkeiten nötig sein, aber das Konzept hält."

Die Freiwillige Feuerwehr hat die Tests ebenfalls unterstützt und die Feuerwehrhäuser zur Verfügung gestellt: "Die Mitglieder der Feuerwehren waren beim Auf- und Abbau der Teststraßen und während des Testbetriebs als Ordner und bei der Registrierung mit zehn Personen im Einsatz. Aus Sicht der beteiligten Feuerwehren hat die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Roten Kreuz sehr gut funktioniert", bilanziert Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker.

Quelle: SN

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