Chronik

Die Fakten zum Ablauf der Tragödie in Kaprun

11. November 2000: Das Undenkbare geschieht. Aus dem Tunnel der Gletscherbahn Kaprun dringt Rauch. Die "Kitzsteingams", eine von zwei Bahngarnituren, brennt.

Die Einweihung der Gedenkstätte für die 155 Opfer fand am 11. November 2004 statt. Sie liegt gegenüber der Talstation. SN/heinz bayer
Die Einweihung der Gedenkstätte für die 155 Opfer fand am 11. November 2004 statt. Sie liegt gegenüber der Talstation.

Tausende wollen bei Prachtwetter zum Skiopening auf den Gletscher. Um 9.02 Uhr verlässt die Bahn mit 162 Skifahrern die Talstation und stoppt zwei Minuten später. Sie hat zu diesem Zeitpunkt 600 Meter über die Brückenkonstruktion und weitere 600 Meter im Berginneren zurückgelegt. Der Zugführer meldet über eine Datenleitung an die Bergstation, im Zug sei Feuer ausgebrochen. Die Betriebsleitung weist ihn an, die Türen zu öffnen und die Passagiere zum Aussteigen aufzufordern. Dann reißt der Sprechkontakt ab. Der Strom fällt aus.

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