Chronik

Gendergerechte Sprache: Große Aufregung um eine winzig kleine Sprechpause

Frauen sind mitgemeint, heißt es oft, wenn nur die Männer angesprochen werden. Mithilfe einer Sprechpause wird nun immer öfter gegendert. Manche finden das unerhört.

Das Binnen-I muss immer öfter dem Gendersternchen weichen. SN/privat
Das Binnen-I muss immer öfter dem Gendersternchen weichen.

Neulich, in einem Telefongespräch mit Veronika Puttinger, der Pressesprecherin des Salzburger Landestheaters, war sie ganz deutlich zu hören, die Hundertstelsekunde Pause zwischen dem Wort "Besucher" und der angehängten weiblichen Endung "-innen". Die Sprechpause steht für das geschriebene Gendersternchen bei "Besucher*innen". In der gesprochenen Form verglüht das Sternchen sozusagen. Es wird verschluckt.

Seit dem Frühjahr verwenden Moderatorinnen und Moderatoren im ORF und im deutschen Fernsehen zunehmend diese Sprechpause, um anschließend auch die weibliche Form zum Ausdruck ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,90 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 21.01.2022 um 02:52 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/gendergerechte-sprache-grosse-aufregung-um-eine-winzig-kleine-sprechpause-113206825