Chronik

Hinter dieser Tür werkt ein kluger Kopf

Nach einer Behörden-Rallye und einer Kostenexplosion gibt es bald Asia-Food mit sozialem Antlitz.

Das Maneki Neko möcht sowohl beim Essen als auch mit sozialen Hintergedanken neue Akzente setzen.  SN/maneki neko
Das Maneki Neko möcht sowohl beim Essen als auch mit sozialen Hintergedanken neue Akzente setzen.

Vor elf Monaten suchte Yao Yao Hu um die Weiterführung eines Lokals in der Kaigasse an. Dann wurde der erfahrene Gastronom (er betreibt in Salzburg die Lokale yaoyao im Europark und Bangkok in der Bayrhamerstraße) auf eine Odyssee durch das renovierte Arbeits- und Baurecht geschickt. Es ging um Personalduschen, Riesenlüftungen und allerhand mehr. Yao Yao Hu ist zwar schon lange Österreicher - aber denken tut er immer noch wie Konfuzius. Also sagt er: "Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern." Sein großes Vorhaben, das ist das Restaurant Maneki Neko. Die "winkende Katze" gilt in Japan als Glücksbringer. Finanziell bewirkte sie bisher aber eher das Gegenteil. Die Baukosten explodierten von 250.000 auf 480.000 Euro. Yao Yao Hu nimmt es mit Humor. Er sagt: "Obwohl ich eine Glatze habe, wurde ständig ein neues Haar in der Suppe gefunden." Er blieb geduldig. Obwohl Konfuzius andererseits auch gewarnt hatte: "Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel."

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