Chronik

Um die Fiaker in Salzburg ist ein heftiger Streit entbrannt

In den sozialen Netzwerken gehen die Wogen hoch - Tierschützer rufen zur Demo gegen Fiaker auf. Und die Fiaker? Die sind ziemlich wütend und betonen, dass das Wohl der Tiere bei ihnen an erster Stelle stehe.

Die Luft steht still am Dienstagnachmittag auf dem Residenzplatz. Das Thermometer zeigt 33,2 Grad. Die Fiaker stehen im Schatten des Domes. Die Pferde trinken aus schwarzen Plastikkübeln.

In den sozialen Netzwerken gehen unterdessen die Wogen hoch. Meist ohne Differenzierung, mit starren Fronten: Die einen sagen, Fiaker müssten raus aus der Altstadt - und rufen für Donnerstag zur Demonstration auf. Die anderen versuchen dagegenzuhalten, auch die Fiaker. Ihr Obmann Franz Winter ist wütend. Die Methoden der Tierschützer seien geschäftsschädigend. Seinem Ärger lässt er freien Lauf: "Ich habe versucht, mit den Tierschützern zu sprechen, doch das hat nichts gebracht. Deswegen werde ich jetzt rechtliche Schritte einleiten." Er betont, dass bei ihm das Wohl seiner Pferde an erster Stelle stehe: "Die Tiere sind mein Kapital. Alles, was ich besitze, verdanke ich meine Pferden, sie sind für mich wie eigene Kinder."

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