SN-Bildungstalk

Bildungstalk: Wie steht es um die psychische Gesundheit von Schülerinnen und Schülern?

Die Pandemie belastet Schülerinnen und Schüler enorm. Welche langfristigen Folgen das haben kann und welche Sofortmaßnahmen es für Betroffene gibt, wurde im SN-Bildungstalk besprochen.

Motivationslosigkeit, Ängste, Einsamkeit, oder gar Depressionen: Die Pandemie setzt Kindern und Jugendlichen psychisch stark zu. Was Eltern, Lehrer und Schüler für ihre mentale Gesundheit tun können, darüber wurde beim SN-Bildungstalk am 6. Dezember diskutiert.

Schulpsychologin gab Tipps

Schulpsychologin Helen Mainoni-Humer gab Tipps fürs seelische Wohl. Ein häufiges Problem sei Motivationsverlust, erzählte die Psychologin. Sie rät in einem solchen Fall zu klaren Strukturen und fixen Lern-, Essens- und Schlafenszeiten. Es sei wichtig, sich dabei Unterstützung zu holen - von den Eltern, von Freunden, aber auch von Schulpsychologen: "Man kann auch das Lernen lernen."

Ein Schulpsychologe für 500 Schüler? "Bin schockiert"

Ebenfalls zu Gast im Bildungstalk war Stijn Maas, Landesschulsprecher für die AHS. Er schilderte, wie es Schülerinnen und Schülern derzeit geht und kritisierte zugleich die Kommunikation vonseiten der Regierung: "Viele Schülerinnen und Schüler sind frustriert. Es ist unser zweites Jahr in der Pandemie. Wie kann es sein, dass immer noch eine solche Unsicherheit und Unwissenheit herrscht?" Ein Problem sei laut Maas auch die niedrige Zahl an Schulpsychologen: "Wenn ich höre, dass ein Schulpsychologe für 5000 Schüler zuständig ist, bin ich schockiert."

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