Kultur

Kaiser Maximilian profitierte von zwei Salzburger Erzbischöfen

 SN/susanne bayer fotografie

Dass Maximilian I. die Basis für die europäische Herrschaft der Habsburger legen konnte, hat die damalige Hochkonjunktur des Bergbaus ermöglicht. Zum einen war der Kaiser Eigentümer einiger Bergwerke, etwa des Silberbergbaus in Schwaz in Tirol. Zum anderen waren seine wichtigen Kreditgeber die Fugger. Deren Reichtum gründete - neben Handel und Bankgeschäft - auf den Bergbau, vor allem in Silber- und Kupferminen im heutigen Tschechien und in der Slowakei.

Dass das Leoganger Museum einen Teil seiner Dauerausstellung dem Kaiser Maximilian I. und dessen erster Frau, Maria von Burgund, widmet, stellt den Konnex zum Bergbau sowie zu Salzburg her. Erzbischof Leonhard von Keutschach hielt durch kluge Politik und Zahlungen an den stets geldbedürftigen Kaiser dessen Einfluss auf Distanz. Vom Geschick des Keutschachers zeugt in Leogang ein Rübentaler aus 1504: einer von weltweit zehn erhaltenen Guldinern, Leihgabe der Österreichischen Nationalbank. Hingegen war sein Nachfolger, Matthäus Lang von Wellenburg, ein wichtiger Diplomat, Berater und Freund Maximilians.

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