Gotische Pracht lockt nach Leogang

Gotische Pracht lockt nach Leogang

Vor 30 Jahren wurde das Bergbau- und Gotikmuseum in Leogang eröffnet. Das wird mit Sonderausstellungen und Neuheiten gefeiert.

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Im Boden des Salzburger Erzstifts schlummerte neben Salz ein weiterer Schatz. Sein Abbau brachte Wohlstand und den Bergleuten Ansehen.

Teures Getreide beschleunigte den Niedergang des Erzbergbaus.

Die liebreizenden Frauen des Mittelalters spenden Müttern Hoffnung und Trost.

Ein außergewöhnlicher Vorarlberger lässt Leogang an der Freude am Sammeln und am Verleihen teilhaben.

Der legendäre Sammler Albert Figdor fühlte sich zwei Mal desavouiert. In Leogang wird er gewürdigt.

Nora Watteck war eine begnadete Erzählerin. Ihre "Wunderkammer" ist seit 2021 in Leogang.

Ansehen und Selbstverständnis der Bergleute spiegeln sich in ihren Liedern, in ihren Tänzen sowie in ihrer "Bergmusik" mit Trommeln, Streich-, Zupf- und Blasinstrumenten.

Daniel ist der wichtigste Patron der Bergleute, weil die Geschichte des Propheten und Traumdeuters den Untertagearbeitern Mut gemacht hat.

Seit 1992 ist im Leoganger Ortsteil Hütten kaum ein Jahr ohne Festakt vergangen. So ist aus dem Nichts ein renommiertes Museum entstanden.

An der Freude über ein Geschenk zeigt sich die Sehnsucht, die den Kustos von Leogang umtreibt.

Die Geistliche Schatzkammer ist mit Kostbarkeiten neu bestückt, darunter ein Krummstab der Äbtissin vom Nonnberg.

30 Jahre nach der Gründung des Leoganger Museums blickt Kustos Hermann Mayrhofer auf bisherige Meilensteine und Erfolge.

Experten aus Museen in Deutschland, Polen, Tschechien, Österreich und Südtirol sowie Politiker würdigen das Bergbau- und Gotikmuseum in Leogang.

"Geduldsflasche" oder "Eingericht" heißt das Modell einer religiösen oder alltäglichen Szene, das mit offensichtlicher Geduld in einer Glasflasche eingerichtet worden ist.

Dass Maximilian I. die Basis für die europäische Herrschaft der Habsburger legen konnte, hat die damalige Hochkonjunktur des Bergbaus ermöglicht.

In Leogang kommt heuer ein neuer Grund hinzu, um den 26. Juli als Festtag zu begehen. Der Patronin der Silberbergleute ist in Hütten ein Brunnen gewidmet.