Landtagswahl in Salzburg Zum Wahlschwerpunkt ...
Landtagswahl 2018

Die Neos erreichen im ersten Anlauf die Klubstärke

Sepp Schellhorn steht nach dem österreichweit besten Landtagswahl-Ergebnis für eine mögliche Dreierkoalition bereit.

Hoch über den Dächern der Salzburger Altstadt verfolgten die Neos im M32 auf dem Mönchsberg den Wahlabend. Und die Hochstimmung im jungen Wahlkampfteam gewann mit jeder Hochrechnung an Intensität.

Drei Mandate im künftigen Landtag: Damit haben die Salzburger Neos ihr ambitioniertes Wahlziel erreicht, bereits beim ersten Antreten bei einer Landtagswahl Klubstärke zu erlangen. Doch wer zieht in den Landtag ein? M32-Hausherr und Spitzenkandidat Sepp Schellhorn hatte sich ja bereits vor dem Wahltag festgelegt, nur als Mitglied der Landesregierung sein Nationalratsmandat aufzugeben und aus Wien nach Salzburg zu ziehen. "Wenn der Landeshauptmann mit uns regieren will, dann stehen wir bereit dafür", sagte Schellhorn. Die Fortsetzung der schwarz-grünen Koalition etwa geht sich nur mithilfe der Neos aus. Der faire Wahlkampf sei für Schellhorn ein Garant dafür gewesen, dass die Neos so gut abgeschnitten hätten.

Ihren Sitz im Landtag hat Andrea Klambauer sicher. "Wir wollen dort eine liberale, weltoffene Politik betreiben", sagte die 41-Jährige: "Die Freunderlwirtschaft muss ein Ende haben." Die Managerin und dreifache Mutter wird sowohl ihrem Pongauer Arbeitgeber Eurofunk wie auch ihrem Wohnort Bad Hofgastein erhalten bleiben. Weiters dürften der Unternehmer Josef Egger aus Zell am See und Sebastian Huber aus der Stadt Salzburg in den Landtag einziehen. Stadt-Gemeinderat Huber steht für einen Wechsel in den Chiemseehof bereit. "Mein Schwerpunkt sind die Gesundheitsinteressen, die kann man im Landtag besser umsetzen", sagte der Arzt.

Das österreichweit beste Landtagswahl-Ergebnis in der jungen Geschichte der Neos: Das sorgte auch bei den Bundespolitikern für Begeisterung. "Wir kommen an in Stadt und Land, das haben uns viele nicht zugetraut", sagte Neos-Bundeschef Matthias Strolz. Am Montag tagt der Bundesvorstand. "Eines ist klar: Wir werden es nicht billig geben", sagte Bundes-Vizechefin Beate Meinl-Reisinger.

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