Landtagswahl in Salzburg Zum Wahlschwerpunkt ...
Landtagswahl 2018

Parteien buhlen auf Plakaten um die Gunst der Salzburger Wähler

Die Grünen plakatieren seit kurzem gegen Stau, Beton und Abwanderung. "Sicherheit, Transparenz, soziale Wärme, das Land schützen, Korruption stoppen": So lauten andere "Werbeslogans" von Parteien, die bei der Salzburger Landtagswahl am 22. April kandidieren. Insgesamt treten neun Parteien zur Wahl an, aber nicht alle können sich große Plakate leisten.

"Mit Köpfchen gegen Beton. Astrid Rössler gegen das Zubetonieren von Salzburg" - dieser Slogan ist Teil der zweiten grünen Plakatwelle zur Landtagswahl am 22. April. Die Landeshauptmannstellvertreterin setzt sich auf eine, weiteren Sujet auf einem Traktor für ein staufreies Salzburg und billigere Öffis ein. Und: "Mehr Angebote, mehr Geschäfte, weniger Abwanderung" am mit Kühen symbolisierten Land will sie mit der Ansage "Dörfer wachküssen" erreichen.

Für Kopfschütteln hatte Rössler mit ihrer ersten Plakatwelle gesorgt, in der sie behauptete "keine Politikerin" zu sein.

Die FPÖ sorgte mit dem Wahlkampfslogan "Marlene mag man eben" für Ärger beim Süßwarenhersteller Manner. Die FPÖ änderte schließlich den Spruch auf den gebrandeten Autos auf "Marlene muss man mögen". Die Werbestrategie der Grünen und der FPÖ, mit Irritationen Aufmerksamkeit zu erzeugen, ging offenbar auf.

Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) präsentiert sich Manager-like mit Handy am Ohr "weltoffen"; "Salzburg souverän vertreten", heißt eine weitere Botschaft an das Volk. SPÖ-Landesparteichef LAbg. Walter Steidl gibt mit seiner Enkelin Mia am Rücken die "Steidl-Garantie" für Salzburg ab: "Rückhalt, Sicherheit und ein gutes Leben". FPS-Chef LAbg. Karl Schnell verspricht "soziale Wärme". Der Arzt bezeichnet sich als "Unbestechlich. Erfahren. Kompetent".

NEOS-Spitzenkandidat NAbg. Sepp Schellhorn stellte seinen Wahlkampf unter das Motto "Geht ned, gibt's ned". Er will für "mehr Transparenz" sorgen und "Korruption stoppen". Ex-Landesrat Hans Mayr von der Salzburger Bürgergemeinschaft (SBG) sieht sich "Mittendrin statt adabei" und möchte "Anpacken statt blabla". Die Sujets der KPÖ Plus thematisieren den öffentlichen Wohnbau und Verkehr sowie "den besorgniserregenden Rechtsruck". Die Christliche Partei Österreich (CPÖ) verzichtet auf Plakate. Zwei bis drei Wochen vor der Wahl sollen Flyer verteilt werden.

Quelle: APA

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