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S-Link durch das Zentrum Salzburgs - fünf Fragen zum 200-Millionen-Euro-Projekt

Die Planer haben sich auf eine unterirdische Route durch die Innenstadt festgelegt. Bis zum Mirabellplatz werden 200 Millionen Euro veranschlagt.

So soll die neue Bahn vom Hauptbahnhof zur Akademiestraße verlaufen.
So soll die neue Bahn vom Hauptbahnhof zur Akademiestraße verlaufen.

Die Verlängerung der Lokalbahn durch die Salzburger Innenstadt nimmt weiter Form an. Verkehrslandesrat Stefan Schnöll und Bürgermeister Harald Preuner (beide ÖVP) haben am Mittwoch mit dem Geschäftsführer der S-Link-Projektgesellschaft, Stefan Knittel, neue Details vorgestellt. Ein Überblick:

1. Wie kommt die Kostenschätzung zustande?

Die erste Etappe wird frühestens Ende 2023 in Angriff genommen. Nun hat die Projektgesellschaft, die den S-Link plant, eine neue Kostenschätzung für den Bau bis zum Mirabellplatz vorgelegt. Für die 962 Meter lange Strecke ...

KOMMENTARE (1)

Martin Stäuble

Schade, eine U-Bahn für Salzburg ist wirklich ein falsches Konzept.! Zürich, doch etwas reicher als Salzburg verfolgt eine weitaus bessere Lösung: Der motorisierte Individualverkehr wandert unter die Erde, die Innenstadt ist weitgehend frei von Autoverkehr, es fahren nur Bim und Obus. Ebenerdig. Keine U-Bahn vonnöten. Keine Schächte, keine endlosen Treppen, keine Lifte. Salzburg ist gerade dabei eine U-Bahn bauen zu wollen: wird eine extrem teure Lösung sein und andere notwendige Investitionen werden verhindert. Ich habe den Verdacht, die Stadtregierung will eigentlich Platz für einen ebenerden Autoverkehr schaffen und die Stadt verschuldet sich dafür auf Jahrzehnte.
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