Politik

ÖVP gewinnt mit Harald Preuner Bürgermeisterwahl

Die ÖVP hat es geschafft. Preuner erklimmt im dritten Anlauf den Bürgermeistersessel. Die SPÖ verliert nach 18 Jahren den Chefsessel in der Landeshauptstadt.

18 Jahre lang war Preuner neben Heinz Schaden (SPÖ) die Nummer zwei – nun ist er Nummer eins.  SN/APA/BARBARA GINDL
18 Jahre lang war Preuner neben Heinz Schaden (SPÖ) die Nummer zwei – nun ist er Nummer eins.
Enttäuschung bei Bernhard Auinger.  SN/robert ratzer
Enttäuschung bei Bernhard Auinger.
Auinger gratuliert Preuner.  SN/robert ratzer
Auinger gratuliert Preuner.
Auinger gratuliert Preuner.  SN/robert ratzer
Auinger gratuliert Preuner.
Die Kandidaten im SN-Wahlstudio.  SN/robert ratzer
Die Kandidaten im SN-Wahlstudio.
Harald Preuner öffnete eine Flasche Wein.  SN/heba
Harald Preuner öffnete eine Flasche Wein.
Freude bei Harald und Alexandra Preuner.  SN/heba
Freude bei Harald und Alexandra Preuner.

Den Makel des "Ewigen Zweiten" ist er nach 13 Jahren nun los. Harald Preuner der neue Bürgermeister der Landeshauptstadt. Es war lange nicht klar, wer das Rennen macht: Nach Auszählung der Wahlsprengel lagen die beiden Kandidaten 486 Stimmen auseinander. Die Briefwähler waren das Zünglein an der Waage: Der ÖVP-Vizebürgermeister setze sich am Sonntagnachmittag in der Stichwahl gegen SPÖ-Konkurrent Bernhard Auinger mit 50,32 Prozent durch. 23.306 Stimmen Personen stimmten für Preuner, 23.012 Menschen für Auinger. Der Vorsprung beträgt 294 Stimmen. Die Wahlbeteiligung inklusive Briefwähler beträgt 41,37 Prozent.

Groß war auch der Jubel der ÖVP-Granden im Schloss Mirabell am Sonntag. Denn nach 18 Jahren Amtszeit der SPÖ mit Heinz Schaden ist es gelungen, den Chefsessel in der Landeshauptstadt wieder umzufärben. In der Geschichte der Stadtpolitik gab es nur von 1992 bis 1999 einen einzigen ÖVP-Bürgermeister. Preuner wird nun der zweite "schwarze" Stadtchef sein.

Kuss von Frau Ali

Harald Preuner wird aller Voraussicht nach am Donnerstag von Landeshauptmann Wilfried Haslauer als Bürgermeister angelobt. Seine Amtszeit bleibt aber vorerst mit nur 15 Monaten sehr kurz. Denn der reguläre Wahltermin mit Gemeinderats- und Bürgermeisterdirektwahl findet schon im März 2019 statt.

Preuners Wahlsieg bedeutete am Sonntag eine herbe Enttäuschung und bittere Niederlage für die SPÖ. Nach dem vorzeitigen Rücktritt von Heinz Schaden hatte die Partei viel Geld in frühzeitige Kampagnen und einen intensiven Wahlkampf gesteckt. Dennoch konnte sich Schadens Kronprinz Bernhard Auinger in der Stichwahl nicht durchsetzen. Die SPÖ verliert damit nach 18 Jahren den Chefsessel in der Landeshauptstadt. Auinger wird aller Voraussicht nach Vizebürgermeister und will 2019 noch einmal zur Wahl antreten.

Backstage: Hinter den Kulissen des SN-Wahlstudios

Aufgerufen am 24.01.2018 um 01:22 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/oevp-gewinnt-mit-harald-preuner-buergermeisterwahl-21572698

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