Der Brückenbauer hätte sich gefreut

Den Makartsteg in Marko-Feingold-Steg umzubenennen, hat Symbolkraft.

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Der Makartsteg soll in Marko-Feingold-Steg umbenannt werden. SN/franz neumayr - pressefoto neuma
Der Makartsteg soll in Marko-Feingold-Steg umbenannt werden.

Marko Feingold hat vier Konzentrationslager der Nazis überlebt und er war 40 Jahre lang Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg. Feingold war kein Mann der Rache, vielmehr verstand er sich als Brückenbauer und Förderer des interreligiösen Dialogs. Er hielt die Erinnerungen an die Abgründe und Abscheulichkeiten, zu denen Menschen fähig sein können, in einer eindringlichen Art und Weise wach, ohne neue Gräben aufzureißen.

Zu Feingolds erstem Todestag den Makartsteg im Zentrum Salzburgs nach ihm umzubenennen, würde seiner Bedeutung und ...

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