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Wahl 2019

Grüne erhalten in Zell am See den Bauausschuss

Die ÖVP stellt zwei Vizebürgermeisterinnen.

Der designierte Zeller Bürgermeister Andreas Wimmreuter setzt auf Zusammenarbeit. SN/stefanie schenker
Der designierte Zeller Bürgermeister Andreas Wimmreuter setzt auf Zusammenarbeit.

Unter der Federführung des designierten Zeller Bürgermeisters Andreas Wimmreuter (SPÖ) haben seit der Stichwahl Gespräche zwischen SPÖ, ÖVP, Grüner Bürgerliste (GRÜBL) und FPS stattgefunden. "Es gibt eine Einigung aller Parteien zur Zusammenarbeit, sowie eine Aufteilung der Ressorts, die alle Fraktionen einbindet und in die Verantwortung nimmt", gab Wimmreuter am Montag bekannt. Die intensiven Gespräche waren auch notwendig, weil erstmals seit 1989 keine Partei über eine absolute Mehrheit in Zell am See verfügt. Und er habe immer gesagt und versprochen, dass er mit allen Parteien im Gemeinderat zusammenarbeiten werde, sagte Wimmreuter.

SPÖ und ÖVP erhalten je vier Ausschüsse, die FPS den Überprüfungsausschuss und die GRÜBL den Ausschuss für Bau und Raumplanung. Die GRÜBL war im Wahlkampf ebenso wie die SPÖ gegen Zweitwohnsitze und den Ausverkauf aufgetreten. Für die SPÖ wird Wimmreuter selbst den Finanz- und Sanitätsausschuss, in dessen Bereich auch das Krankenhaus gehört, leiten, Christof Mayr den Sozial- und Wohnungsausschuss, Gerald Rieder den Sportausschuss und der bisherige Gemeindevertreter Mario Göschl wird Verkehrsstadtrat.

Die VP stellt in Zukunft zwei Vizebürgermeisterinnen. Neu in der Gemeindevertretung ist die erste Vizebürgermeistern Salome Rattensberger. Die Direktorin der Berufsschule in Zell ist zuständig für Bildung und Umwelt. Zweite Vizebürgermeisterin wird die bisherige Stadträtin Anneliese Reitsamer. Sie leitet den Kulturausschuss. Stadtparteiobmann Alexander Radlwimmer übernimmt den Ausschuss für Infrastruktur und Landwirtschaft, der Hotelier Christoph Perner bleibt Stadtrat für Wirtschaft und Tourismus.

Angelobt wird die neue Gemeindevertretung am 15. April.

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