Wirtschaft

Salzburg AG erhöht Preis für Fernwärme um 28 Prozent

Teuerung ab September - monatliche Mehrkosten von 26 Euro für Durchschnittshaushalt.

Salzburg AG erhöht Preis für Fernwärme. SN/sn
Salzburg AG erhöht Preis für Fernwärme.

Die Salzburg AG hat am Donnerstag eine Preiserhöhung bei der Fernwärme ab September 2022 angekündigt. Diese wird 28 Prozent betragen und fällt damit im Vergleich zum in Wien geplanten Anstieg um 92 noch relativ moderat aus. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 9000 Kilowattstunden seien das monatliche Mehrkosten von knapp 26 Euro, rechnete die Salzburg AG in einer Aussendung vor.

Begründung: Aktuelle geopolitische Lage und massiv gestiegene Großhandelspreise

Das Unternehmen begründet die Erhöhung mit der aktuellen geopolitischen Lage und den massiv gestiegenen Großhandelspreisen für Gas. "Innerhalb des letzten Jahres hat sich der Gaspreis an der Börse teilweise sogar verfünffacht." Aufgrund der langfristigen Einkaufspolitik und der Kostenstruktur der Fernwärme könne man in Salzburg die Preiserhöhung mit 28 Prozent eingrenzen und liege damit im österreichweiten Vergleich unter dem Niveau anderer Energieversorger. Betroffen sind rund 35.000 Haushalte.

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