Kritik

"Médée" bei den Salzburger Festspielen: Die Tragödie einer liebend-leidenden Frau

Das Auto glüht, der Vorhang fällt. War's das? Regisseur Simon Stone versucht im Großen Festspielhaus, Luigi Cherubinis Oper "Médée" in die Gegenwart zu holen. Ein Krimi soll der Größe des Mythos gewachsen sein. Das ist so radikal wie riskant.

Von Anfang: Die Ehe ist zerrüttet, Papa hat leider keine Zeit, seine Kinder zum Konzert zu begleiten: Das ist doch immer Mamasache. Natürlich hat er ein Meeting, das ihn davon abhält. Wie man das halt so sagt. Oder per SMS versendet. Fern vom schönen Salzkammergut wartet nämlich schon die Geliebte in der Stadt. Einheimische erkennen sogar gleich, wo das ist: auf dem Kajetanerplatz.

Elena Stikhina (Medee), Pavel Cernoch (Jason) SN/APA/BARBARA GINDL
Elena Stikhina (Medee), Pavel Cernoch (Jason)

So konkret verortet Regisseur Simon ...

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Aufgerufen am 28.10.2020 um 10:07 auf https://www.sn.at/salzburger-festspiele/kritik-medee-bei-den-salzburger-festspielen-die-tragoedie-einer-liebend-leidenden-frau-74165833