Bundesliga

Salzburg will "Matchball" bei der Austria verwerten

Für Salzburg ist es der "Matchball", für die Wiener Austria die vielleicht schon letzte Chance auf Platz drei. In Favoriten kann sich der Cupsieger am Sonntag (17.00 Uhr) seinen sechsten Fußball-Meistertitel in Folge holen, verliert zuvor der LASK gegen den WAC (14.30), reicht dafür sogar eine Niederlage. Sturm Graz gastiert in St. Pölten (14.30).

Beim letzten Duell gab es für die Austria nicht viel zu holen SN/APA/KRUGFOTO
Beim letzten Duell gab es für die Austria nicht viel zu holen

Trainer Marco Rose wollte nichts von irgendwelchen Rechnereien wissen, er sei "im Angriffsmodus". Der werde vor dem vierten Saisonduell der beiden Teams - die ersten drei gingen mit dem Gesamttorverhältnis von 9:1 an Salzburg - notwendig sein, trotz oder vielleicht auch wegen des jüngsten Cup-Triumphs. Rose weiß zwar, dass die Austria "eine schwierige Phase" durchgemacht hat, er erwartet dennoch ein "aggressives, offensives" Auftreten der Hausherren, die zuletzt mit dem 2:1 in St. Pölten einen Befreiungsschlag landeten und mit vier Punkten Rückstand auf Platz drei nach wie hoffen dürfen.

Christian Ilzer ist ein begehrter Mann. Vor dem Auswärtsspiel des WAC beim LASK verdichteten sich wieder die Gerüchte, wonach der Coach der Lavanttaler ab Sommer ein neues Betätigungsfeld haben wird. Ilzer steht demnach in Deutschland ebenso hoch im Kurs wie beim kommenden Gegner aus Linz. Der LASK ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Oliver Glasner. "Wir wollen uns aufs Sportliche konzentrieren und Nebengeräusche ausblenden", sagte WAC-Vizepräsident Christian Puff.

Sturm-Trainer Roman Mählich hat am Freitag mit einer Kampfansage an die Konkurrenz aufhorchen lassen. Rang drei, der die Qualifikation für die Europa-League-Gruppenphase bedeuten würde, sei für die Steirer auch trotz vier Punkten Rückstand auf den Wolfsberger AC in Reichweite: "Ich denke, dass wir das packen werden. Das geht sich aus für uns", sagte Mählich vor dem Gastspiel beim SKN St. Pölten. Mählich, der sich als Sturm-Coach bisher so defensiv wie als Spieler gegeben hatte, sprühte geradezu vor Optimismus. Er blicke "extrem positiv in die Zukunft", die letzten Trainingstage seien ganz hervorragend gewesen.

Quelle: APA

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