Mehr Mut beim Personal gefragt

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Kommentar Gerhard Öhlinger

Beim Betrachten der Aufstellung des Spiels gegen Slowenien fragten sich die Zuschauer in Klagenfurt, was aus den groß angekündigten Konsequenzen nach der Pleite in Israel geworden ist. Abgesehen von zwei Verletzten wurde nur ein Akteur aus der Startelf, nämlich Peter Zulj, gegen Slowenien nicht mehr aufgeboten.

Wie das einzige Tor am Freitag fiel, ist symptomatisch für das Team: Es war ein hart erkämpfter Kraftakt und die Belohnung für Kampfgeist und Einsatz. Besonders Konrad Laimer, nur durch Julian Baumgartlingers Verletzungspech ins Team gerutscht, ließ die Slowenen nicht in Ruhe. Dass dann auch noch mit Guido Burgstaller ein Joker das Goldtor erzielte, sollte Franco Foda Beweis genug sein, dass etwas mehr Mut in Personalfragen erlaubt ist.

Aber egal mit welchen Spielern, nur mit einem weiteren Sieg in Nordmazedonien bleibt Österreichs Chance am Leben.

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