Nationalteam

ÖFB: Es gibt doch noch Erfolge zu vermelden

Martin Scherb führt Österreich zur U19-EM.  SN/gepa
Martin Scherb führt Österreich zur U19-EM.

Österreichs A-Nationalteam konnte in der WM-Qualifikation nicht überzeugen und ist bei der Endrunde nur in der Zuschauerrolle. Ganz so schlecht, wie es aussieht, ist es um den österreichischen Fußball aber nicht bestellt. Es gibt sie noch, die Erfolgsmeldungen. Zumindest für den Nachwuchs. Für die Unter-19-Nationalmannschaft erfüllte sich am Dienstag der Traum von der Teilnahme an der EM-Endrunde. Die Truppe von Trainer Martin Scherb setzte sich als Gruppensieger gegen Spanien und Dänemark durch. Nach einem 2:2 gegen Spanien und einem 2:0 gegen Dänemark kam Spanien gegen Dänemark nur zu einem 3:3. Scherb und seine Spieler zitterten gehörig, denn die Spanier führten 3:1. "Während des Spiels war es schon furchtbar, weil man selbst nicht eingreifen kann. Wir haben das Spiel als Team gemeinsam in einem Zoom-Call geschaut, es war dann ein schöner Moment", erzählte Scherb.

Für das Unter-21-Team lebt der Traum von der EM-Endrunde weiter. Allerdings wird es für die Elf von Trainer Werner Gregoritsch schwierig, das Ziel zu erreichen. Voraussetzung nach dem 2:1 gegen Norwegen ist ein Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Finnland. Salzburg-Stürmer Junior Adamu ließ mit seinem Tor die ÖFB-Auswahl jubeln. "Wir wollten ein Endspiel gegen Finnland. Das haben wir erreicht. Ich bin stolz, wie die Mannschaft mit der Situation umgegangen ist", betonte Gregoritsch. Da jubelte auch Nicolas Seiwald, der noch die Pleite von Wales zu verkraften hatte, bevor er zum U21-Team kam: "Wir müssen gegen Finnland gewinnen, dann schauen wir weiter, wie die Gegner spielen."

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