Mixed

Sie liefen in zwölf Tagen zum WM-Finale

Herausforderung angenommen: Hugo Rohner, CEO Skidata, und Gerhard Sigl (links), GF Commend International, gehen mit gutem Beispiel voran und laufen selbst fleißig.  SN/sw/alexander struber
Herausforderung angenommen: Hugo Rohner, CEO Skidata, und Gerhard Sigl (links), GF Commend International, gehen mit gutem Beispiel voran und laufen selbst fleißig.

Wer die Strecke Salzburg - Moskau googelt, dem spuckt der Computer als Ergebnis beeindruckende 2251 Kilometer aus. Diese Distanz haben die Mitarbeiter zweier Salzburger Unternehmen in eben einmal zwölf Tagen "erlaufen".

"Wir wollten wenigstens virtuell beim WM-Finale dabei sein", erklärt Jörg Weisser, Marketing-Mann bei Commend in Liefering, schmunzelnd: Sein Arbeitgeber ist globaler Anbieter von Kommunikationssystemen und liefert sich seit Mitte Juni eine "Laufchallenge" mit dem in guter Geschäftsbeziehung stehenden Unternehmen Skidata in Grödig, international führend im Bereich Zutrittslösungen. "Weil Skidata bei der WM präsent war, setzten wir mit deren Personalentwicklerin Anja Effenberger dieses Zeichen", sagt Weisser. Alles in allem war der virtuelle Lauf aber nur ein Zwischenspiel in einem weitaus größeren Wettbewerb. Denn die knapp 60 Läufer von Skidata und ihre rund 35 Kontrahenten von Commend machen weiter.

Der Bewerb hat einen totalen Hype ausgelöst

Jeden Kilometer, den sie bis zum Salzburger Business-Lauf am 13. September abspulen, münzen ihre Arbeitgeber in eine Spende von je 15 Cent um. Rund 6000 Kilometer haben sie bereits gesammelt. Entscheidend ist nicht nur, wer insgesamt am weitesten läuft, sondern in welchem Unternehmen die durchschnittliche Laufleistung pro Teilnehmer am höchsten ist. Die gelaufenen Kilometer werden mittels App ständig aufgezeichnet und über Handys oder Sport-Uhren synchronisiert. Die Idee zu dem Bewerb kam von Wolfgang Zimmel, IT-Spezialist bei Commend. Für ihre Verbreitung hat er die Internetseite www.werdepate.com ins Leben gerufen. Hugo Rohner, Vorstandsvorsitzender bei Skidata, ist überzeugt: "Mitarbeiter in Bewegung bringen und Gutes tun - diese Challenge haben wir gerne angenommen." Das Projekt legt an Dynamik immer noch zu, sodass überlegt wird, nächstes Jahr noch weitere Firmen auf die Laufstrecke zu bringen.

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