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Karate

Rettenbacher verpasst knapp die Bronzemedaille

Alisa Buchinger will nach dem nächsten frühen Aus ihren Kopf freibekommen und den Spaß am Kämpfen wiederfinden.

Robin Rettenbacher schaffte es in Montreal erstmals ins kleine Finale. SN/karate austria/ewald roth
Robin Rettenbacher schaffte es in Montreal erstmals ins kleine Finale.

Für Robin Rettenbacher hat sich die Reise zum Karate-1-Turnier in Montreal voll ausgezahlt. Der 22-jährige Salzburger verlor zwar gleich sein Auftaktduell, kämpfte sich dann aber über die Hoffnungsrunde bis ins kleine Finale um Bronze. Dort musste er sich dem Kasachen Igor Chikhmarev 0:1 geschlagen geben, dennoch machte ihm sein bislang bestes internationales Ergebnis Lust auf mehr.

Die zweite Chance über die Hoffnungsrunde blieb den beiden anderen Salzburger Startern leider verwehrt, da sich ihre Bezwinger nicht bis ins Finale vorkämpfen konnten. So gewann Alisa Buchinger zwar ihren Auftaktkampf bis 68 kg, scheiterte aber gleich in der nächsten Runde an Carmen Harrigan aus der Dominikanischen Republik. "Ich muss jetzt einmal den Kopf freibekommen und den Spaß an Karate wiederfinden", ist die 26-Jährige froh, dass ihr nun zwei wettkampffreie Monate bevorstehen. Coach Manfred Eppenschwandtner denkt nun sogar darüber nach, eigens einen Mentaltrainer zu engagieren. "Das Problem ist ihr Kopf. Sie macht sich einfach selbst zu viel Druck", weiß ihr Mentor.

Auch Stefan Pokorny gewann bis 67 kg seinen Auftaktkampf, ehe für ihn gegen den Japaner Masamichi Funahashi Endstation war. "Auch bei ihm fehlt nicht viel", betont Eppenschwandtner.

Die Vorarlbergerin Bettina Plank zog wie Rettenbacher über die Hoffnungsrunde ins kleine Finale ein. Dort unterlag sie der türkischen Weltranglistenersten Serap Öczelik ebenfalls durch einen späten Treffer mit 0:1.

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