Brände im Salzburger Dom

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Im Laufe der Geschichte des Salzburger Doms gab es bisher 10 Brände im Salzburger Dom.

Die Brände

  • 845: Der erste Dom von Bischof Virgil stand kaum 70 Jahre, als ein Blitz einschlug und der Dom bis auf die Grundmauern abbrannte. Doch dann war auch Platz für einen größeren romanischen Dom, den Erzbischof Arn errichten ließ.
  • 1128: Das Feuer, das bei einem Glockenguß auf dem Domplatz entstanden war, vernichtete große Teile der Stadt, die Stiftskirche St. Peter sowie den Dom.
  • 1167: In der Nacht vom 4. auf 5. April brannten die Grafen von Plain im Auftrag von Kaiser Friedrich I. Barbarossa die Stadt nieder, der auf den Salzburger Erzbischof Konrad II. von Babenberg nicht gut zu sprechen, weil dieser den vom Kaiser ernannten Gegenpapst nicht anerkannte;
  • 1203
  • 1270
  • 1312: Bei diesem Brand schmolzen sogar die Glocken ob der großen Hitze.
  • 1382
  • 1598: In der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember vernichtete ein Großfeuer die Dachstühle. Der unglücklicherweise danach einsetzende mehrwöchige Dauerregen und anschließende Schneefälle durchnäßten die nun der Witterung ausgesetzten Gewölbe, sie stürtzten nach und nach ein und führten so zum Totalschaden des Bauwerks. Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau entschloss sich daraufhin zu einem Abbruch desselben und ließ einen neuen Dom planen.
  • 1859: Nochmals Brand, der durch Unachtsamkeit bei Renovierungsarbeiten im Dachstuhl entstand. Damit das Feuer nicht auf die Türme übergreifen konnte, mauerte der Franziskanerbruder Wendelin Seiwald schnell die Turmtüren zu - die Türmen blieben auch tatsächlich vom Feuer verschont.
  • 1944: Am 16. Oktober durch einen Bombentreffer der alliierten Flugverbände, dabei stürzte die Kuppel ein. Bereits am 15. Juli 1945 begannen die Instandsetzungsarbeiten am Dom. Am 26. Mai 1949 nahmen dann 35.000 Menschen am Salzburger Domfest teil, bei dem nach einem großen Festzug durch Fürsterzbischof Andreas Rohracher das 100 Kilogramm schwere vergoldete Kuppelkreuz auf die wieder hergestellte Domkuppel aufgezogen wird. Nach nahezu 15jähriger Wiederaufbauzeit fand dann am 1. Mai 1959 der erste Gottesdienst, abgehalten vom Erzbischof Andreas Rohracher, statt.
  • 2007, 25. Juli: Bei den Sanierungsarbeiten am maroden Domdach gerieten am Mittwoch kurz vor 12:30 Uhr Teile des Dachstuhls in Brand. "Die Spängler haben an morschen Holzspanten gearbeitet. Dabei dürfte es zu einem Funkenflug gekommen sein", sagte Domkustos Balthasar Sieberer damals. Ein Großeinsatz der Berufsfeuerwehr konnte die Flammen rasch eindämmen.[1]

Quellen

Einzelnachweis