Gebäude der Staatsgewerbeschule Salzburg

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Begriffsklärung
Dieser Artikel behandelt das Gebäude der Staatsgewerbeschule am Rudolfskai Nr. 42. Die Schule im Artikel Gewerbeschule Salzburg behandelt
Stadtblick vom Giselakai zum Gebäude der Staatsgewerbeschule

Das Gebäude der Staatsgewerbeschule Salzburg ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude in der Altstadt von Salzburg.

Geschichte

Die k. k. Staats-Gewerbeschule wurde 1875 im alten städtischen Getreidemagazin am Franz-Josef-Kai 17 (später Salzburger Museum Carolino Augusteum, heute Haus der Natur), eingerichtet.

Das Gebäude am Rudolfskai 42 wurde dann nach Plänen des städtischen Architekten Franz Drobny von der Salzburger Baufirma Jakob Ceconi in den Jahren 1897 bis 1900 errichtet. Bauherr ist die Stadtgemeinde Salzburg, die es mit Mitteln von Stadt Salzburg und Salzburger Sparkasse und Land Salzburg neu errichtet.[1] Am 20. Oktober 1900 übersiedelte die Staatsgewerbeschule an den Rudolfskai 42 in das neue Gebäude der Staatsgewerbeschule Salzburg.

Das Gebäude im Stil der italienischen Renaissance besitzt einen H-förmigen Grundriss, sodass an seiner Nordseite ein kleiner Vorhof und an seiner Südseite ein Innenhof liegt. Der Mittelbau ist zweistöckig, die Flügeln nur einstöckig. Das Werkstättengebäude ist nur ebenerdig. Die Schule gliederte sich damals in eine Kunstgewerbliche Abteilung und eine Baugewerbliche Abteilung.

In den 1930er-Jahren erfolgte der Anbau eines Werkstättentraktes.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schulgebäude durch eine Bombe am 27. Februar 1945 schwer beschädigt.

Mit der Genehmigung des Ministrats vom 8. Juli 1980 des gesamte Konzepts für die Universitätsneubauten und die sogenannten "Ersatzbauten" konnte mit Planungsschritten für einen Neubau der nunmehrigen HTBLA begonnen werden. Für den Umbau der alten Gewerbeschule am Rudolfskai für die Altstadtuniversität als Institutshaus Gesellschaftswissenschaften (Institute für Geschichte, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Soziologie) war Architekt Mag.arch. Otto Prossinger-Martin Windisch verantwortlich.

Die Studenten und Professoren konnten ab dem 2. Dezember 1989 das Gebäude nutzen, die offizielle Eröffnung hatte bereits am 22. November 1989 stattgefunden.

Gebäudedetails

Am Gebäude angebracht sind Staatswappen, Landeswappen und Stadtwappen. An der Fassade zu sehen sind zwölf viereckige Medaillons mit jeweils einer Allegorie (mehrfach) für die Gewerbe der Zimmerer (Holzbau), Steinmetzer (Steinbau), Bauhandwerker (Bautechnik) und Baumalerei (Bildende Kunst).

Bildergalerie

weitere Bilder

 Gebäude der Staatsgewerbeschule Salzburg – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Weblinks

Quelle

Einzelnachweis

  1. vgl. Gedenktafel im Stiegenaufgang