Internationale Sommerakademie für bildende Kunst

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Tag der Offenen Tür, Werkschau
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Die Internationale Sommerakademie für bildende Kunst findet seit 1953 alljährlich in der Stadt Salzburg statt.

Geschichte

Sie begann am 22. Juli 1953 zum ersten Mal. Sie wurde mit einem Festakt im Goldenen Zimmer der Festung Hohensalzburg eröffnet. Als künstlerischer Leiter fungierte der weltberühmte österreichische Maler Oskar Kokoschka. Die organisatorische Leitung lag in den Händen des Galeristen Friedrich Welz. In der „Schule des Sehens“ in der Festung Hohensalzburg lehrten neben Kokoschka der Schweizer Architekt Werner Hofmann und der Bildhauer Uli Nimptsch.

Künstlerische Leiter

Schauplätze

Neben dem zentralen Kursort auf der Festung Hohensalzburg waren bis 2013 auch die Alte Saline in Hallein und der Kiefer-Steinbruch in Fürstenbrunn fixe Standorte. Ab Sommer 2014 verzichtet die Sommerakademie jedoch auf die Alte Saline in Hallein.

2013 fanden 21 Kurse an den genannten drei Standorten mit etwa 300 Teilnehmern aus 44 Ländern statt.

Finanzierung

Das Budget beträgt 800.000 Euro. Stadt und Land Salzburg subventionieren derzeit (2013) mit je 260.000 Euro. Jedoch wurden im Sommer 2013 bereits Kürzungen angekündigt.

Zukunft Stand 2013

Derzeit (2013) stehen sowohl auf der Festung wie auch ab 2014 in der Alten Saline Räume leer. Daher erscheint eine Konzentrierung auf die Festung Hohensalzburg als sinnvoll. So ganz wollen jedoch die Lehrenden und Studenten dieser Argumentation nicht folgen. Sie schätzen insbesondere die Ruhe, die ihnen Hallein bietet.

Literatur

  • Amanshauser, Hildegund (Hrsg.): Das schönste Atelier der Welt. 60 Jahre Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg. Salzburg (Jung und Jung) 2013.

Weblink

Quellen