Josef Dürnberger (Priester)

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Mag. Josef Dürnberger (* 1948) ist ehemaliger Priester und Pfarrer.

Leben

Dürnberger stammt aus St. Martin bei Lofer.

Er schlug die geistliche Laufbahn ein und empfing im Jahr 1973 in Salzburg die Priesterweihe. Die Primiz hielt er in der Pfarre Weißbach bei Lofer.

Josef Dürnberger war als Kaplan in der Pfarre St. Erhard im Nonntal tätig, als er seine spätere Frau Sylvia kennenlernte. Sie war eine der engagierten Pfarrhelferinnen. Die beiden wurden ein Paar.

Gemeinsam gingen sie nach Bürmoos, wo sie von 1982 bis 1988 in der Pfarre tätig waren: Josef Dürnberger als Pfarrer und Sylvia als Pastoralassistentin. Sie trugen durch Familienmessen, Jungschar u. v. m.. viel zur Belebung des kirchlichen Lebens bei.

Diese Tätigkeiten setzten sie von 1988 an in der Pfarre St. Johann im Pongau fort.

In beiden Gemeinden schlug ihnen immer viel Wohlwollen entgegen. Als Josef Dürnberger nach 19-jähriger Partnerschaft überraschend Vaterfreuden entgegensah, änderte sich alles. Das Paar zog wieder nach Salzburg, Josef offenbarte sich der kirchlichen Obrigkeit. Es wurde entschieden, dass er nicht mehr in der Seelsorge tätig sein durfte, auch nicht in der Krankenhausseelsorge (bei der es viele verheiratete Priester gibt) oder der Telefonseelsorge und nicht als Religionslehrer. Schweren Herzens musste er von der Tätigkeit, die ihm 30 Jahre lang Leben und Berufung gewesen war, Abschied und mit einem Posten bei der Kirchenbeitragsstelle der Erzdiözese vorlieb nehmen.

Nach der Geburt ihres Sohnes erhielten Josef und Sylvie von Erzbischof Georg Eder einen entzückenden Brief, in dem dieser das neue Leben willkommen hieß. Wenige Monate danach heirateten sie, standesamtlich und kirchlich.

Josef Dürnberger lernte in der Kirchenbeitragsstelle mit dem Computer umzugehen, legte die Sacharbeiterprüfung ab, arbeitete zehn Jahre lang in einem netten Team und ging 2012 in Pension.

Quellen

Weblink

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