Josef Walla

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Peppi Walla am Start beim Gaisbergrennen 1932
Auto- und Motorradstraßenrennen auf der Autobahn Salzburg-Liefering 1954: Am Start zum 10. Rennen der Beiwagenklasse (v. l. n. r.): Hans Bruckmüller und R. Oberpeilsteiner (78) auf Triumph 500, Viktor Pongratz und Frau Pongratz (32) auf Norton 500, Sepp Dürnecker und Karl Maxwald (38) auf Triumph 500 und Josef Walla mit Beifahrer (35) auf Jap 500

Josef Peppi Walla (* 1907; 1994) war ein erfolgreicher und bekannter österreichischer Rennfahrer, der auch mehrmals in Salzburg am Start war.

Leben

Von der Mitte der 1920er-Jahre bis Mitte der 1950er-Jahre zählte der gelernte KFZ-Mechaniker zu den erfolgreichen österreichischen Motorradrennfahrern auf der Sandbahn, der Straße und am Berg.

Schon 1928 war er in einem Rennen auf der Trabrennbahn in Salzburg zu sehen gewesen. Beim Motorradrennen Trabrennbahn 1928 gewann er zwei der zehn Rennen.

Walla gewann beim ersten Gaisbergrennen in seiner Klasse. Dabei fuhr er auf Sunbeam (Motorrad) mit 8:15,9 min. (85,85 km/h Schnitt) die Tagesbestzeit. Er war damit schneller als Max Graf Arco-Zinneberg in seinem Mercedes-Benz SSK-Sportwagen (8:50,96 min., Schnitt 80,677 km/h). Walla erhielt bei der Siegerehrung im Hôtel de l'Europe für die Tagesbestzeit und die beste Zeit bei den Motorrädern je 1.000 Schilling in Gold.

Auch beim zweiten Gaisbergrennen sah man Walla in Salzburg. Diesmal wurde er in der Klasse bis 500 cm³ Zweiter (8:28,69 min.) hinter Rudolf Runtsch (8:13,52 min.). Seinen Rekord aus dem Jahr 1929 knackte der Engländer Tom Bullus auf NSU mit 7:59,52 min..[1]

1932 war Walla abermals am Start der 500-cm³-Klasse beim Gaisberrennen. Er wurde Vierter, vor ihm als Dritter kam der Salzburger Kinobesitzer Max Reheis durchs Ziel.[2]

1934 und 1955 gewann er das Seitenwagenrennen in Wien-Krieau in der 500-cm³-Klasse und 1936 in St. Pölten auf einer Sarolea 600 mit schwenkbarem Beiwagen. 1954 fuhr Josef Walla auch beim Auto-Betonbahnrennen im Wiener Prater in der Formel 3 mit.

1954 startete er beim 1. Mai Rennen in Salzburg-Liefering.

Am Am 15. Februar 1959 war er beim Int. Motorrad- und Auto-Eisrennen in Zell am See zu sehen.

In den späten 1970er Jahren kam er noch zu den legendären Oldtimer Grand Prix.

Quellen

Fußnoten

  1. Quelle anno, (Wiener) Sporttagblatt, Ausgabe vom 1. September 1930, Seite 8
  2. Quelle anno, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 25. Juli 1932, Seite 2