Salzburger Wochenspiegel

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Salzburger Wochenspiegel, Titel der Ausgabe 313 (2014)

Der Salzburger Wochenspiegel ist Salzburgs erster Veranstaltungskalender und Kulturführer.

Geschichte

Das Stadtverkehrsbüro Salzburg brachte die erste Ausgabe des Salzburger Wochenspiegels am 1. Juli 1953 heraus. Der Salzburger Wochenspiegel ist ein Periodikum, das vierteljährlich erscheint und Veranstaltungen in Stadt und Land Salzburg ankündigt.

1989 übernahm Mag. Werner König die Leitung dieses Mediums. Der leidenschaftliche Hobby-Fotograf widmete sich mit Begeisterung der Umstrukturierung des Erscheinungsbildes sowie aktuellen und historischen Themen in und um Salzburg und im angrenzenden bayerischen Raum. 1991 kam Patricia Thurner zum Team des Salzburger Wochenspiegels. Durch ihren Einfluss wurden auch neue Themen wie Biographien, Buchvorstellungen und Mode präsentiert. Zusammen entwickelten die beiden Medienprofis einen Kulturführer mit vielseitigem Leseangebot und außergewöhnlichen Fotos, die fast alle von Werner König selbst gemacht wurden.

König hat sich im März 2014 von der Chefredaktion des Salzburger Wochenspiegels zurückgezogen und widmet sich eigenen Werken, die als Sonderausgabe des Salzburger Wochenspiegels publiziert werden.

Seit Mai 2014 ist Patricia Thurner Medieninhaberin und Herausgeberin des Salzburger Wochenspiegels. Interessante Beiträge zum Kulturgeschehen in Salzburg, Künstlerbiographien, Streifzüge durch Salzburgs beliebte Stadtteile sowie Neuerscheinungen auf dem Buch- und Musikmarkt prägen nach wie vor den Inhalt. Patricia Thurner schreibt alle redaktionellen Beiträge und die Veranstaltungsredaktion selbst.

Format

Der rund 100-seitige Kulturführer im Format 120 x 227 mm erscheint vier Mal im Jahr – am 1. März, 1. Juni, 1. September und 1. Dezember.

Verteilung

Der Salzburger Wochenspiegel wird an Hotels der Stadt Salzburg und Umgebung, Tourismusverbände, Cafés sowie verschiedene Kulturstätten der Stadt verteilt.

Sonderausgaben

Im Dezember 2009 kam in diesem Verlag das Büchlein Traumstraßen durch das "Stille Nacht" Land heraus. Daneben erschien auch Routes Through The „Sound of Music“ Land.

Themenbeispiele

Sonderausgabe 2009, Büchlein "Traumstraßen durch das 'Stille Nacht' Land"

In der Ausgabe 298 des 56. Jahrganges (September bis Dezember 2010) finden sich u. a. Beiträge über den Salzburger Bauernherbst, eine Herbstwanderung auf das Zwölferhorn, eine Reportage unter dem Titel "Oben drüber unten durch 'Osttirol ", in der zwei interessante Aufnahmen vom Großglockner zu sehen sind: einmal vom Glocknerhaus und einmal von Kals, Osttirol; weiters Beiträge über Ausstellungen in der Wiener Albertina, den Advent am Wolfgangsee, Dreharbeiten an der Salzach und vieles mehr.

In den 1990er-Jahren begann eine Serie unter dem Motto Begegnungen in Salzburg, worin Künstler der Vergangenheit vorgestellt wurden, die entweder aus Salzburg stammten oder mit Salzburg in Verbindung gebracht wurden: Wolfgang Amadé Mozart, Nannerl Mozart, Stefan Zweig, Georg Trakl, Max Reinhardt, Rafaela Toledo, Oskar Kokoschka uam. Auch eine Serie über Salzburgs Vergangenheit in Verbindung mit den Fürsterzbischöfen und den Kirchen von Salzburg war Thema der 1990er-Jahre.

Eine weitere Serie hieß Auf der Romantikstraße von Salzburg nach Wien, die in mehreren Folgen Etappen dieser Strecke über das Salzkammergut bis in die Wachau und eben weiter nach Wien mit schönen Fotos beschrieb. Hier wurden besondere Ort- und Landschaften hervorgehoben und deren geschichtlicher und/oder touristischer Hintergrund geschildert.

Bazar Gespräch war eine Interview-Serie, bei der Künstler oder Kulturschaffende zum Gespräch ins Café Bazar kamen.

Biographien der Habsburger waren ein regelmäßig wiederkehrender Bestandteil des Wochenspiegels (Elisabeth, Rudolf ...).

Wien ist immer einen Besuch wert war eine Rubrik, die fast in jeder Ausgabe fix eingeplant wurde. Besondere Sehenswürdigkeiten in Verbindung mit besonderen Kulturgeschehen wurden vorgestellt.

Das Berchtesgadener Land mit seiner schönen Landschaft und den vielen Wander- und Ausflugtipps war auch ein immer wiederkehrendes Thema.

Ab 2000/2001 wurden die Hauptthemen noch mehr auf das Kulturgeschehen in Salzburg abgestimmt und wurde ausführlicher darüber berichtet (Mozartwochen, Osterfestspiele, Festspiele, Kulturtage, Jazzherbst ...).

In den aktuellen Ausgaben sind ausführlichere Künstlerbiographien immer auf das Veranstaltungsgeschehen abgestimmt. Es gibt

  • Berichterstattung über das aktuelle Kulturgeschehen mit all seinen Highlights oder Geheimtipps kultureller Veranstaltungen außerhalb des Mainstreams,
  • Streifzüge durch das Salzburg von heute mit Tipps zum Besichtigen, Einkaufen und Einkehren,
  • redaktionelle Beiträge über angesagte Restaurants, Galerien oder einzigartige Geschäfte in Salzburg,
  • Präsentation von Buch- und CD-Neuerscheinungen, die zu den jeweiligen Themen der Ausgabe passen.
  • das Salzkammergut im Sommer als beliebtes Ausflugsziel, verbunden mit kulturellen Tipps wie zum Beispiel zu den Gmundner Festwochen.

Anschrift

Medieninhaberin: Patricia Thurner
5020 Salzburg
Minnesheimstraße 16
E-Mail: thurner@wochenspiegel.at

Quellen

Weblinks