Wirtschaft

Claro aus Mondsee siegt im deutschen Spülmittel-Test

19 Geschirrspülmittel hat die deutsche Stiftung Warentest getestet. Nur eines der Pulver und Tabs reinigt gut und schont zugleich die Umwelt - und das kommt ausgerechnet aus Österreich.

"Für mich ist das der Ritterschlag am deutschen Markt und die Chance, die sich einem Geschäftsmann wohl nur einmal im Leben bietet", sagt Claro-Chef Josef Dygruber. Schon jetzt exportiert das Mondseer Unternehmen mit 40 Mitarbeitern und knapp 20 Mill. Euro Umsatz mehr als die Hälfte seiner Geschirrspültabs und -mittel ins Ausland, und dabei vor allem nach Deutschland. Bisher allerdings ist man nur bei Edeka und in einigen Drogeriemärkten gelistet. Jetzt hofft Dygruber auf starke Nachfrage. "Allein seit der Veröffentlichung des Testergebnisses am Mittwochnachmittag haben wir online schon mehr als 180 Bestellungen aus Deutschland erhalten."

19 Maschinengeschirrspülmittel hat die deutsche Stiftung Warentest in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Test geprüft, 12 Tabs und sieben Pulver, von Giganten wie Henkel (Somat) und Benckiser (Finish/Calgon) ebenso wie die Eigenmarken von Aldi, Rewe oder dm. Verbrannte Milchhaut sollte ebenso beseitigt werden wie eingetrocknete Eierspeise und Teeränder. Geprüft haben die Tester aber auch die Umwelteigenschaften.

Das Fazit der Tester: "Sauber spülen und zugleich die Umwelt schonen, gelingt nur einem Tab im Test. Er kostet 13 Cent pro Spülgang und ist damit am teuersten. Das beste gute Pulver ist schon für 3 Cent pro Spülgang zu haben."

Nur "ausreichend" haben hingegen etliche bekannte Marken abgeschnitten. Zum Teil sei das Geschirr ähnlich schmutzig aus der Maschine gekommen, wie die Prüfer es hineingestellt haben, heißt es im Testbericht.

Aufgerufen am 22.11.2019 um 03:46 auf https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/claro-aus-mondsee-siegt-im-deutschen-spuelmittel-test-78179590

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