2016 startete Alessandro Schöpf durch

Am Donnerstag (19 Uhr) ist der ÖFB-Teamspieler in Diensten des FC Schalke Gegner von Red Bull Salzburg.

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Bullenstall | Fußball Red Bull Salzburg Michael Unverdorben
2016 startete Alessandro Schöpf durch SN/gepa
Vom Bayern-Nachwuchs über Nürnberg zu Schalke: Alessandro Schöpf.

Aktuell leidet er mit Schalke unter der anhaltenden Formkrise seines Clubs, der nach fünf Spieltagen in der deutschen Bundesliga mit null Punkten am Tabellenende steht. Klammert man jedoch die letzten Wochen aus, dann war 2016 bisher das Jahr des Alessandro Schöpf. Der 22-jährige Offensivspieler, der aus Umhausen in Tirol stammt, sorgte zu Jahresbeginn mit seinem Wechsel vom Zweitligisten Nürnberg zu Schalke für Aufsehen. Nur kurz später feierte er sein Bundesliga-Debüt (beim 2:0 gegen Darmstadt) und erzielte auch gleich sein erstes Tor (beim 3:0 gegen Wolfsburg).

Und auch im Nationalteam legte Schöpf einen steilen Aufstieg hin. Bei der EURO in Frankreich wurde er in allen drei Gruppenspielen eingewechselt, beim 1:2 gegen Island erzielte der Rechtsaußen das einzige Turniertor der Österreicher. Für seine Leistungen wurde er vor Kurzem von der Vereinigung der Fußballer (VdF) mit einem "Bruno" für den Aufsteiger der Saison ausgezeichnet.

Schöpf blieb in diesem ganzen Trubel um seine Person immer cool und konzentriert. An Professionalität ist er seit dem zarten Alter von 15 Jahren, als er in die Nachwuchsabteilung des FC Bayern wechselte, gewöhnt. Nur jetzt, nachdem Schalke den schlechtesten Saisonstart in der Clubgeschichte hinlegte und Schöpf kaum zu Einsatzminuten kam, zeigt auch der ÖFB-Teamspieler Nerven. Ein geplantes Interview vor dem Duell mit Red Bull Salzburg sagte er kurzfristig ab.

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