Arbeiterstreik in Belgien erschwert die Anreise von Salzburgs "Sieger-Flieger"

Die Bullen weichen dem Generalstreik großräumig aus und reisen via Frankreich nach Brügge.

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Bullenstall Michael Unverdorben
Stefan Lainer brennt darauf, dass es endlich wieder losgeht. SN/GEPA pictures
Stefan Lainer brennt darauf, dass es endlich wieder losgeht.

Der FC Red Bull Salzburg hebt heute um 13 Uhr ab ins "Abenteuer Europa League". Zielort des Charterfliegers ist ursprünglich der Flughafen Ostende-Brügge gewesen, doch dort hätte die Maschine mit der Salzburger Mannschaft an Bord mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht landen können. Ein Generalstreik soll nämlich den gesamten öffentlichen Verkehr in Belgien für 24 Stunden lahmlegen. Dazu haben die drei großen belgischen Gewerkschaften aufgerufen. Allein die Fluglinie Brussel Airlines hat landesweit 222 Flüge storniert, 16.000 Passagiere sind betroffen. Der "Sieger-Flieger" der Bullen weicht wegen der besseren Planbarkeit nach Lille in Frankreich aus, danach geht es per Bus weiter über die Grenze nach Belgien. Rund 30 Minuten mehr müsse man laut Teammanager Mark Lang dadurch einplanen.

Vorzeigeprofi Stefan Lainer nimmt es, wie es kommt und hofft am Donnerstag im Sechzehntelfinal-Hinspiel gegen den 15-fachen belgischen Meister Brügge auf einen Auswärtssieg: "Wir sind in dieser Saison noch unbesiegt, und es wäre schön, wenn wir diese Serie auch in Brügge fortsetzen könnten. Aber wir wissen schon, dass wir auf ein Team treffen, das im Herbst in der Champions League eine durchaus gute Figur gemacht hat. Welche Spieler der belgische Fußball regelmäßig hervorbringt, zeigen auch die Leistungen der Nationalmannschaft, die eine der besten der Welt ist. Zum Weiterkommen brauchen wir viel Geduld und Disziplin."

Aufgerufen am 21.10.2020 um 02:38 auf https://www.sn.at/kolumne/bullenstall/arbeiterstreik-in-belgien-erschwert-die-anreise-von-salzburgs-sieger-flieger-65624950

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