"Bianca" hinterließ ein Terminchaos

Insgesamt mussten vier Partien mit Beteiligung von Red Bull Salzburg um einen Tag verschoben werden.

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Bullenstall Michael Unverdorben
Trainer Jesse Marsch: Jetzt ist Flexibilität gefragt. SN/GEPA pictures/ Jasmin Walter
Trainer Jesse Marsch: Jetzt ist Flexibilität gefragt.

Das Sturmtief mit Windspitzen bis zu 120 km/h, das Salzburgs Europa-League-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt von Donnerstag auf Freitag verlegt hatte, wirbelte den Spielplan der Bullen gehörig durcheinander. Aufgrund des engen Zeitkorsetts mussten nicht weniger als drei weitere Partien verschoben werden. Um die festgelegte Regenerationsphase von mindestens 48 Stunden einzuhalten, wird das Liga-Auswärtsmatch gegen Altach erst heute, Montag (19 Uhr/live Sky), ausgetragen. Das Cup-Semifinale gegen den LASK verschiebt sich dadurch von Mittwoch auf Donnerstag (20.45 Uhr/live ORF 1). Und das wiederum hat zur Folge, dass die für 7. März angesetzte 22. und letzte Grunddurchgangsrunde um einen Tag auf Sonntag, 8. März, verlegt werden musste. Die Titelanwärter Salzburg (daheim gegen Sturm Graz) und LASK (auswärts gegen Mattersburg) spielen parallel um 14.30 Uhr, ehe die Punkte in der Bundesliga geteilt werden.

Österreichs Fußballmeister versucht sich von dem durch Sturmtief "Bianca" ausgelösten Terminchaos nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Bullen-Trainer Jesse Marsch gestand jedoch vor dem Gastspiel in Altach: "Die aktuelle Terminsituation ist eine große Herausforderung für uns. Wir müssen etliche Dinge umstellen. Aber egal, wie es letztlich ist, wir müssen damit zurechtkommen. Wir sind ein Club mit großen Erwartungen, jetzt haben wir die Chance, dies auch zu zeigen."

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