Champions League: Meister muss Ende September ins Play-off

Die Hoffnungen von Red Bull Salzburg auf eine direkte Qualifikation für die Fußball-Königsklasse haben sich am Mittwoch zerschlagen.

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Bullenstall Michael Unverdorben
Objekt der Begierde: Der Champions-League-Henkelpokal. SN/gepa pictures/witters
Objekt der Begierde: Der Champions-League-Henkelpokal.

Seit Mittwoch hat Österreichs künftiger Bundesliga-Meister Planungssicherheit, ob er nun Red Bull Salzburg oder Rapid Wien heißen mag. Denn die UEFA gab nach seiner Exekutivsitzung auch die Qualifikationskriterien für die Europacup-Saison 2020/21 bekannt - und die besagen, dass das Play-off als letzte Hürde zur Teilnahme an der Champions-League-Gruppenphase wie geplant durchgeboxt wird, allerdings mit rund einem Monat Verspätung am 22./23. und 29./30. September. Die Gruppenphase soll demnach am 20. Oktober beginnen und wie gewohnt noch vor dem Jahreswechsel abgeschlossen sein.

Für Salzburg bedeutet das im Fall des Meisterschaftsgewinns, dass man sich nach einer dreiwöchigen Sommerpause und dem geplanten Trainingsstart Ende Juli knapp zwei Monate lang auf die Königsklassen-Qualifikation vorbereiten könnte. Was durchaus ein Vorteil ist, haben die Bullen in der Vergangenheit doch reichlich negative Erfahrungen im Play-off gesammelt. Die unrühmliche Geschichte ist bekannt.

Aufgerufen am 20.09.2020 um 10:57 auf https://www.sn.at/kolumne/bullenstall/champions-league-meister-muss-ende-september-ins-play-off-89025967

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