Christoph Freund vertraut auf sein "extrem gutes Gefühl"

Der Sportdirektor von Red Bull Salzburg schürt große Erwartungen für 2020.

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Bullenstall Michael Unverdorben
Erfolgsverwöhnt: Sportdirektor Christoph Freund. SN/apa
Erfolgsverwöhnt: Sportdirektor Christoph Freund.

Bei Fußballmeister Red Bull Salzburg ist man stets um Understatement bemüht. Umso mehr fällt ein Satz wie dieser von Sportdirektor Christoph Freund ins Gewicht: "Ich habe ein extrem gutes Gefühl."

Der 42-jährige Salzburger ist auch nach den Abgängen der beiden Torjäger Erling Haaland und Takumi Minamino von seinen Bullen überzeugt. "Weil unter den Spielern ein richtig guter Spirit herrscht. Extrem viel Speed und Leidenschaft. Ich habe in der Vorbereitung eine sehr gefestigte Mannschaft gesehen und denke, dass wir die Abgänge von diesen Schlüsselspielern kompensieren können", sagte Freund am Dienstag im Rahmen einer Bundesliga-Pressekonferenz in Wien. Den Saisonstart am Sonntag gegen Amstetten (3:0-Cupsieg) befand der Bullen-Sportdirektor als "gut, aber nicht überragend". "Am Freitag gegen den LASK werden wir sehen, ob ich mit meinem Gefühl recht behalte", meinte Freund, warnte aber davor, zu glauben, dass die Meisterschaft in diesem Match entschieden werde. "Die Frühjahrssaison wird spannend. Wir sind dem LASK momentan nicht so weit voraus, dazu schiebt die Punkteteilung noch einmal alles enger zusammen."

Auch die Bundesliga hatte in Wien Gewichtiges zu verkündigen: Österreichs Fußball-Liga trägt auch in der Saison 2020/21 den Titel Tipico. Der Vertrag mit dem Namenssponsor (seit 2014/15 an Bord) wurde um ein Jahr verlängert.

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