Diese Performance der Bullen ringt Respekt ab

Red Bull Salzburg erkämpfte sich bei Olympique Marseille ein 0:0 und beendete die Gruppenphase der Europa League damit ohne Niederlage. Im Sechzehntelfinale entgeht Salzburg einem Red-Bull-Duell mit Leipzig, aber es warten auch andere attraktive Gegner.

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Bullenstall Michael Unverdorben
Das 0:0 in Marseille fühlt sich wie ein Sieg an: Erfolgscoach Marco Rose „rockt“ mit Salzburg die Europa League. SN/GEPA pictures
Das 0:0 in Marseille fühlt sich wie ein Sieg an: Erfolgscoach Marco Rose „rockt“ mit Salzburg die Europa League.
Alexander Walke rettet. SN/GEPA pictures
Alexander Walke rettet.
Glücklos: Munas Dabbur. SN/GEPA pictures
Glücklos: Munas Dabbur.
Andreas Ulmer. SN/AP
Andreas Ulmer.
Stefan Lainer. SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Stefan Lainer.
Salzburgs mitgereiste Fans. SN/GEPA pictures
Salzburgs mitgereiste Fans.
„Feuerwerk“ im Stade Velodrome. SN/GEPA pictures
„Feuerwerk“ im Stade Velodrome.
Startelf von Red Bull Salzburg. SN/GEPA pictures
Startelf von Red Bull Salzburg.

Man wolle den bisherigen Leistungen in der Europa League auch in Marseille gerecht werden, sagte Trainer Marco Rose vor dem Abflug zum sechsten und letzten Gruppenspiel, das für Red Bull Salzburg nach drei Siegen und zwei Unentschieden im Grunde unbedeutend war. Denn die Bullen standen schon nach dem fünften Spieltag als Gruppensieger und Fixaufsteiger in die K.o.-Phase fest. Dennoch schickte Rose am Donnerstag seine nominell beste Elf mit Munas Dabbur, Valon Berisha, Paulo Miranda, Andreas Ulmer und Co. auf den Rasen des Stade Velodrome.

Und diese Elf wurde den hohen Erwartungen des Trainers auch gerecht. Denn Olympique Marseille auswärts ein 0:0 abzuringen, obwohl sportlich für Salzburg längst alles entschieden war, muss einem selbst Respekt abringen. Auch wenn Keeper Alexander Walke sich einige Male richtig strecken musste, um sein Tor sauber zu halten, ist es doch bemerkenswert, dass diese Mannschaft, wenn man einmal nicht gewinnen kann, eben auch nicht verliert.

Red Bull Salzburg hat damit zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte die Gruppenphase der Europa League ohne Niederlage beendet - das ist Rekord. Ebenso wie die Tatsache, dass die Bullen international nun schon seit 15 Spielen unbesiegt sind (neun Siege, sechs Unentschieden). Am Montag erfolgt in Nyon die Auslosung für die Runde der letzten 32, die im Februar 2018 gespielt wird.

Definitiv kein möglicher Gegner ist Salzburgs Schwesternclub RB Leipzig. Die Ostdeutschen sind in der Champions League nach dem 1:2 gegen Besiktas Istanbul gescheitert, beim Umstieg in die Europa League als einer der besten Gruppen-Dritten aber ebenso wie Salzburg gesetzt.

Mögliche Los-Gegner von Red Bull Salzburg sind die Champions-League-Absteiger Napoli, Spartak Moskau, Celtic Glasgow und Borussia Dortmund oder die Europa-League-Aufsteiger Astana, Partizan Belgrad, Ludogorets, AEK Athen, Lyon, FC Kopenhagen, FCSB (früher Steaua Bukarest), Roter Stern, Östersunds, Nizza oder Sociedad. Ein Red-Bull-Duell im Achtelfinale wäre dann allerdings möglich . . .

Aufgerufen am 11.12.2017 um 11:37 auf https://www.sn.at/kolumne/bullenstall/diese-performance-der-bullen-ringt-respekt-ab-21463906

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