Kapitän Ulmer wünscht sich Real Madrid oder Barcelona

Im Herbst 2019 gastieren die ganz großen Namen des europäischen Clubfußballs in Salzburg.

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Bullenstall Michael Unverdorben
Kapitän Andreas Ulmer arbeitet am Comeback. SN/GEPA pictures
Kapitän Andreas Ulmer arbeitet am Comeback.

Eine theoretische, wenn auch äußerst unwahrscheinliche Chance besteht noch, dass Red Bull Salzburg doch noch aus der Gruppenphase der Champions League 2019/20 rutscht. Dazu müsste Tottenham Hotspur kommendes Wochenende am letzten Spieltag der Premier League drei Punkte und acht Tore (!) gegenüber Verfolger Arsenal einbüßen, somit auf Tabellenrang fünf (ohne Fixplatz für die Königsklasse) abrutschen - und darüber hinaus am 1. Juni das Champions-League-Finale gegen Liverpool gewinnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass all diese Eventualitäten eintreten, geht gegen null. Deshalb darf man in Salzburg durchaus schon zu träumen beginnen, welche großen Namen im Herbst in der Red-Bull-Arena gastieren werden. Die Liste an attraktiven Gegnern ist lang.

Bullen-Kapitän Andreas Ulmer hat schon klare Vorstellungen: "Ich habe zwar keinen speziellen Wunsch, wie die Gruppe aussehen soll, aber ein Duell mit Barcelona oder Real Madrid wäre das Größte für mich." Ulmer schaute den mitreißenden 3:2-Sieg Tottenhams am Mittwochabend gegen Ajax Amsterdam gemeinsam mit Freunden im TV an, drückte freilich den "Spurs" die Daumen. Denn ein Aufstieg von Ajax hätte Salzburg tatsächlich noch aus der Champions League kicken können.

Den Großteil seines Tages verbringt der Linksverteidiger derzeit mit Rehabilitation. Nach seinem Muskelfaserriss in der Wade ist Ulmer auf dem Weg der Besserung. Das Comeback ist für das Meisterschaftsfinale am 26. Mai gegen St. Pölten geplant.

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