Rapid-Urgestein Wöber kehrt ins Wohnzimmer zurück

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Bullenstall Michael Unverdorben
Rapid-Urgestein Max Wöber ist diesmal vor Anfeindungen sicher. SN/GEPA pictures/ Jasmin Walter
Rapid-Urgestein Max Wöber ist diesmal vor Anfeindungen sicher.

Bei Rapid ist Maximilian Wöber groß geworden. Der Verteidiger durchlief von der Jugend über die Akademie bis hin zum Bundesliga-Team alle Mannschaften der Wiener. Mit Red Bull Salzburg kehrt Wöber am Sonntag wieder in sein Wohnzimmer zurück. Es sollte diesmal, weil die Partie wegen der Coronavirus-Pandemie ohne Zuschauer stattfinden muss, für den 22-Jährigen eine Wohlfühlzone sein. Nach seinem Wechsel zu den Bullen war das Rapid-Urgestein ja oftmals Opfer von Fananfeindungen geworden. Wöber erwartet dennoch einen heißen Fight: "Rapid ist unser erster Verfolger und sie werden sich wohl für das letzte 2:7 in Wien revanchieren wollen. Wir müssen uns auf einen hoch motivierten Gegner einstellen."

Auch Trainer Jesse Marsch erwartet einen engen Kampf, auf die übliche Rotation will er deshalb weitgehend verzichten: "Im letzten Spiel vor der Länderspielpause geht es noch mal um einiges. Wir sind körperlich sehr gut drauf, konnten nach dem Bayern-Spiel gut regenerieren und werden diesmal wohl etwas weniger rotieren." Nach der zuletzt aufkommenden Kritik an dem Meistermacher legte der Verein vor dem Sonntagsschlager besonderen Wert auf folgende Statistik: Marsch gewann 28 seiner ersten 38 Bundesliga-Spiele. Das war vor ihm noch keinem anderen Trainer seit Gründung der Bundesliga gelungen.

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