Real Sociedad hat das Siegen verlernt

Salzburgs Europa-League-Gegner verbreitet in der spanischen Liga alles andere als Angst und Schrecken.

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Bullenstall Michael Unverdorben
Trainer Marco Rose schwört sein Team auf die Frühjahrssaison ein. SN/GEPA pictures
Trainer Marco Rose schwört sein Team auf die Frühjahrssaison ein.

Mit Spannung, aber auch einiger Verwunderung verfolgt man bei Fußballmeister Red Bull Salzburg derzeit die Performance von Real Sociedad, dem Gegner im Europa-League-Sechzehntelfinale. Die Spanier verbreiten in der Primera División alles andere als Angst und Schrecken, mehr noch: Der Club aus San Sebastián hat offenbar das Siegen verlernt.

Auch am vergangenen Wochenende gab es für Real Sociedad auswärts bei Villarreal nichts zu holen. Das 2:4 war die bereits vierte Niederlage in Folge, seit Mitte November hat die Mannschaft einen einzigen Ligasieg gefeiert. Vor allem die Abwehr leistet sich derzeit haarsträubende Fehler. In der Tabelle ist Real Sociedad so auf Rang 15 abgerutscht. Der Polster auf einen Abstiegsplatz ist auf sechs Punkte geschrumpft.

In Lager der Salzburger blickt man dem bevorstehenden Europa-League-Duell am 15. (auswärts) und 22. Februar (heim) daher einigermaßen zuversichtlich entgegen. "Wir werden uns im Vorfeld sicher nicht als Außenseiter darstellen", sagte Bullen-Trainer Marco Rose, der generell hohe Ziele für die Frühjahrssaison verfolgt - und zwar in allen Bewerben, in denen Red Bull Salzburg noch vertreten ist: "Wir wollen in den drei für uns anstehenden Wettbewerben, also in der Bundesliga, im Cup und in der Europa League, das Maximum herausholen."

Das werden die Salzburger ohne Marc Rzatkowski tun. Der Mittelfeldspieler wechselt leihweise zum Schwesterclub New York. Der Transfer soll noch in dieser Woche über die Bühne gehen.

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