Red Bull Salzburg muss im ÖFB-Cup Heimvorteil abgeben

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Bullenstall Alexander Bischof
Jesse Marsch muss mit seinen Bullen nach Bregenz. SN/GEPA pictures
Jesse Marsch muss mit seinen Bullen nach Bregenz.

In der ersten Runde des österreichischen Fußballcups trifft Titelverteidiger Red Bull Salzburg Ende August auf Schwarz Weiß Bregenz. Dabei haben wegen der Covid-19-Bestimmungen des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) in den ersten drei Runden die Bundesliga- und Zweitligaclubs gegen unterklassige Clubs eigentlich Heimrecht. Diese sind durch die Abhaltung der "Geisterspiele" bereits mit der Umsetzung des Präventionskonzepts vertraut und haben die nötigen infrastrukturellen Voraussetzungen. Laut ÖFB kann aber jeder Verein aus einer unteren Liga den Antrag auf das Heimrecht stellen, wenn im eigenen Stadion nachweislich alle Coronabedingungen erfüllt werden können. Diesen stellt der Drittligist aus Vorarlberg und er sollte auch positiv behandelt werden. Der Spielort wird keine Probleme bereiten. Bregenz trägt die Heimspiele im ImmoAgentur-Stadion aus. Dort stehen 12.000 Plätze für Besucher zur Verfügung. 750 Fans sind laut Verordnung der Bundesregierung erlaubt. Mit einer Sondergenehmigung können auch 1250 die Partie sehen. Diese wären bei einem Spiel in Salzburg in die Bullen-Arena gekommen. Die zugelassene Zuschauerzahl in den Stadien hängt aber immer von den Vorgaben der jeweiligen Behörden des Bundeslandes ab.

Sportlich ist Red Bull Salzburg seit Jahren das Maß aller Dinge. Andreas Ulmer und Co. haben ihren Beliebtheitsgrad gesteigert. Das zeigt eine Market-Umfrage im Auftrag der Bundesliga unter 1202 Personen im Zeitraum 24. Juni bis 9. Juli. Bei der Frage nach dem sympathischsten Erstligaverein liegt Serienmeister Salzburg vorn. Die Salzburger werden von 19 Prozent als sehr und von 29 Prozent eher sympathisch eingestuft. Dahinter folgen der LASK (14/23), Rapid (14/17). Hinter Rapid auf Platz zwei liegt die Truppe von Trainer Jesse Marsch allerdings bei der Frage nach dem beliebtesten Club.

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