Salzburg will das Unmögliche möglich machen

Am fünften Spieltag der Europa-League-Gruppenphase braucht Red Bull Salzburg unbedingt einen Sieg. Allerdings muss Trainer Oscar Garcia gegen Krasnodar einmal mehr rotieren.

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Bullenstall Michael Unverdorben

Heute um 11 Uhr startet Fußballmeister Red Bull Salzburg vom Airport Salzburg aus ins "Abenteuer Krasnodar". In der rund 2700 Kilometer entfernten Stadt in Südrussland wollen die Bullen am Donnerstag das Unmögliche möglich machen und mit einem weiteren Sieg in der Europa-League-Gruppenphase die Aufstiegschance ins Sechzehntelfinale wahren. Nach drei Niederlagen zum Auftakt gab es zuletzt einen überzeugenden 2:0-Erfolg bei OGC Nizza.

Allerdings muss Trainer Óscar García abermals rotieren. Mittelfeldspieler Konrad Laimer, zuletzt stets einer der besten Bullen, fehlt aufgrund einer Sperre (3. Gelbe Karte). Kapitän Jonatan Soriano ist nach seinem Muskelfaserriss nicht rechtzeitig fit geworden. Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen von Marc Rzatkowski (zuletzt krank) und Hee-Chan Hwang (leichte Oberschenkelverletzung). Beide verpassten die Partie gegen Rapid, beide werden heute jedoch im Flugzeug sitzen.

Aber Óscar García hat sich noch nie über Ausfälle beschwert und das wird er auch diesmal nicht tun. Stattdessen gilt es, aus der Not eine Tugend zu machen. Salzburg hat auch gegen Rapid überzeugt, obwohl zahlreiche Stammspieler fehlten. Dementsprechend positiv ist die Stimmung im Bullen-Lager. Selbstbewusst meinte An dreas Ulmer: "Wir werden alles unternehmen, um in Krasnodar zu gewinnen. Dann hätten wir im letzten Gruppenspiel gegen Schalke ein echtes Finalspiel in einer vollen Red-Bull-Arena." Und der Trainer ergänzte: "Wir sind bereit, brauchen für einen Sieg in Krasnodar aber eine perfekte Leistung."

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