Ulmer gibt private Einblicke: Der werdende Vater hat das Handy immer dabei

Bullen-Kapitän Andreas Ulmer und seine Frau Sarah erwarten in den nächsten Tagen ihr erstes Kind.

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Bullenstall Michael Unverdorben
Andi Ulmer startet in seine zwölfte Saison bei Red Bull Salzburg. Vielleicht schon als Vater? SN/GEPA pictures
Andi Ulmer startet in seine zwölfte Saison bei Red Bull Salzburg. Vielleicht schon als Vater?

Nein, auf dem Trainingsplatz in Taxham hat Andreas Ulmer das Mobiltelefon nicht in der Hosentasche oder gar in seinen Stutzen stecken. Während der Übungseinheiten wacht Teammanager Mark Lang über das Handy, auf dem der Bullen-Kapitän sofort informiert werden würde, sobald die Wehen bei seiner Frau Sarah einsetzen. Das Paar erwartet in den nächsten Tagen, vielleicht auch Stunden, sein erstes Kind. "Einen Sohn", wie Ulmer den "Salzburger Nachrichten" verriet.

Vorerst heißt es noch warten auf das Kapitäns-Baby, weshalb sich die Gedanken des 33-jährigen Rekordspielers von Red Bull Salzburg derzeit ausschließlich um Fußball drehen können. Da gibt es zum einen die Vorbereitung auf den Bundesliga-Start am Freitag (20.45 Uhr) auswärts gegen Rapid, zum anderen die Vorfreude auf die beiden Testspiel-Highlights am 31. Juli (20 Uhr) gegen den amtierenden Europa-League-Sieger Chelsea und am 7. August (19 Uhr) gegen Champions-League-Rekordgewinner Real Madrid. "Dass ich Vater werde, beeinflusst mich als Fußballer nicht. Ich bin für beides bereit", sagte Ulmer, für den die kommenden Tage somit in mehrerer Hinsicht unvergessliche Erlebnisse bringen werden.

Zum Ligaauftakt gegen Rapid erwartet der Kapitän ein "sehr intensives Spiel". "Rapid ist immer besonders, egal in welcher Phase man in der Meisterschaft auf sie trifft", erklärte der Linksverteidiger. Die hochkarätigen Tests gegen Chelsea und Real Madrid sieht er als "perfekte Vorbereitung" für die erstmalige Teilnahme an der Champions-League-Gruppenphase. "Noch fehlt ein bisschen, aber wenn es mit der Champions League losgeht, werden wir bereit sein und der Rasen wird brennen", sagte Ulmer, der die Neuen im Bullen-Team lobte: "Sie haben sich super integriert. Die Stimmung ist sehr gut, ähnlich wie in der vergangenen Saison. Wir trainieren mit einer hohen Intensität, wollen das Spiel nach vorn schnell machen und die Bälle hoch gewinnen. Darauf legt unser Trainer besonders viel Wert." Heißt: Auch unter Jesse Marsch wird man von Red Bull Salzburg Pressingfußball zu sehen bekommen. Egal ob der Gegner Rapid, Chelsea oder Real heißt.

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