Wegen Trump verzögerte sich der Wechsel

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Bullenstall Alexander Bischof
Er bleibt ein Bulle: Fredrik Gulbrandsen geht nach New York. SN/GEPA pictures
Er bleibt ein Bulle: Fredrik Gulbrandsen geht nach New York.

Bei Fußballmeister Red Bull Salzburg war Angreifer Fredrik Gulbrandsen im vergangenen Herbst über Kurzeinsätze nicht hinausgekommen. In den bisherigen Partien im Frühjahr spielte der Norweger bei Trainer Óscar García überhaupt keine Rolle. Kein Wunder, dass Gulbrandsen eine Luftveränderung anstrebte. Mit den Red Bulls aus New York war auch alles klar, aber dann verzögerte sich der Transfer wegen der verschärften Einreisebestimmungen, die US-Präsident Donald Trump verhängte. Damit verbunden waren auch strengere Regelungen bei der Ausstellung von Arbeitsbewilligungen. Seit Freitag ist es aber nun doch fix. Der 24-Jährige wechselt bis Jahresende zu den Bullen nach New York. Damit verlieren die Salzburger einen ihrer Torschützen der aktuellen Saison. Und dennoch haben sich noch immer 15 verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintragen können. Das ist Ligahöchstwert und zeigt, dass es fast unmöglich ist, die Bullen am Toreschießen zu hindern. Zuletzt gelang das dem heutigen Gegner Admira beim 1:0 in der Bullen-Arena am 27. November 2016. Es war auch die bislang letzte Niederlage der Truppe von Trainer Óscar García. In der Folge gewannen Valon Berisha und Co. acht Ligaspiele in Serie. Damit holte der Meister aus 24 Spielen 52 Punkte. Nur in der Saison 2013/14 unter Trainer Roger Schmidt stand man besser da. Statistisch gesehen brauchen die Bullen den Titel nur abholen. Mit dieser Ausbeute nach 24 Runden wurde jedes Team anschließend Meister.

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