"Meister des Todes 2"- Waffenhandel ohne Zwischentöne

Die Fortsetzung des 2015 preisgekrönten Fernsehfilms leidet an Klischeeüberfrachtung. Eine auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte verliert so an Brisanz.

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Das Gewehr, das Miguel einem mexikanischen Polizisten abgenommen hat, stammt von der deutschen Firma HSW. SN/swr/diwa film
Das Gewehr, das Miguel einem mexikanischen Polizisten abgenommen hat, stammt von der deutschen Firma HSW.

Das Thema ist brisant, zweifellos. Im Rahmen des Themenabend "Waffenhandel" zeigte die ARD am Mittwoch (20.15 Uhr) den Film "Meister des Todes 2". Eine Fortsetzung des 2015 gezeigten Fernsehfilms, der ob seiner Rechercheleistungen mit dem Grimme-Preis belohnt worden ist. Es geht um knallharte Wirtschaftsinteressen, kriminelle Machenschaften und eine nicht immer transparente Haltung der Politik. Und das alles mitten in Deutschland. "Die Wege, wie deutsche Waffen trotz Embargolisten in Krisenregionen gelangen, bleiben undurchsichtig, und die staatlichen Kontrollmechanismen sind offensichtlich wenig effektiv", ...

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Aufgerufen am 27.11.2020 um 07:31 auf https://www.sn.at/kolumne/durchgeschaut/meister-des-todes-2-waffenhandel-ohne-zwischentoene-85720162