Das Karriereende ist auch ein Privileg

Einen Schlussstrich zu ziehen - wie es Lindsey Vonn und Aksel Lund Svindal bei der WM gemacht haben - ist nicht so einfach, wie es oft nach außen wirkt. Aber sie können ihrem Körper nicht mehr alles aufzwingen.

Autorenbild
Die 86 Weltcupsiege von Ingemar Stenmark (l.) wird Lindsey Vonn nicht mehr schaffen. Aber der schedische Rekordgewinnen empfing die US-Amerikanerin im Zielraum von Åre.  SN/afp
Die 86 Weltcupsiege von Ingemar Stenmark (l.) wird Lindsey Vonn nicht mehr schaffen. Aber der schedische Rekordgewinnen empfing die US-Amerikanerin im Zielraum von Åre.

Weltcupfinale Lenzerheide 2014 - ich hatte es noch nie offen ausgesprochen, aber irgendwie wussten wir es alle. Die Trainer auf den einzelnen Positionen bei der Besichtigung wirkten irgendwie andächtig. Am Start genügte ein Blick zwischen Physiotherapeutin, Servicemann und mir, um unsere ganze Gefühlswelt zu beschreiben. Ja, ich war den Tränen nahe, sehr nahe.
Ich hatte quasi mein ganzes bisheriges Leben an meinem großen Ziel, im Skisport erfolgreich zu sein, gearbeitet. Ich konnte mein größtes Hobby zum Beruf machen, über Jahre hinweg meine Leidenschaft leben. Ich versuchte immer alles zu geben und ging voll in meinem Tun auf.

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 17.02.2019 um 03:01 auf https://www.sn.at/kolumne/gedankenslalom/das-karriereende-ist-auch-ein-privileg-65521132