Kilos statt Benzin verbrennen

Autorenbild
Mein Klima Dorina Pascher

Der Rat mit dem Rad, er ist so alt, nun ja, nicht wie die Erfindung des Rades - aber zumindest wie die grüne Welle, die sich in den 1970ern aufbäumte. Ob man eingefleischte Autofahrer überzeugen kann, ab und an auf das Fahrrad umzusteigen? Kaum. Zu oft machte ich diese Erfahrung. Als leidenschaftliche Fahrradfahrerin, die nie in ihrem Leben ein Auto besessen hat, aber dafür unablässige ÖBB-Vorteilscard-Besitzerin ist, habe ich schon viele kritische Fragen zu meinem Mobilitätsstil bekommen. Und ja, im Winter kann man auf dem Rad frieren. Aber da zieht man sich halt Handschuhe, Mütze und Daunenjacke über. Und ja, bei Temperaturen über 30 Grad kommt man auf dem Rad ins Schwitzen. Aber dafür genießen Radfahrer die Natur mehr. Und verbrennen statt Benzin nur Kilos.

Klimaschutz, Spaß, Bewegung, Flexibilität! Alle Vorteile des Fahrradfahrens zu predigen ist überflüssig. Jeder weiß, wie sinnvoll es wäre, immer mal wieder statt auf das Gaspedal in die Fahrradpedale zu treten.

Es liegt aber an jedem selbst, das zu erkennen.

Aufgerufen am 12.12.2019 um 11:55 auf https://www.sn.at/kolumne/mein-klima/kilos-statt-benzin-verbrennen-73856218

Kommentare

Schlagzeilen