Die coolste First Lady ever

Autorenbild
Meine Heldin Helmut L. Müller

Natürlich schwingt viel Nostalgie mit, wenn hier und heute Michelle Obama auf die Bühne geholt wird. Sofort erinnern wir uns an jene acht Jahre, in denen diese Frau an der Seite von Amerikas erstem schwarzen Präsidenten im Weißen Haus
gewesen ist - eine ihm in jeder Hinsicht Ebenbürtige. Barack Obama wirkte charismatisch, konnte hinreißend reden, zeigte sich intelligent und charmant. Michelle Obama war glamourös, aber auch hochpolitisch und aufregend authentisch. Die in vielen Details "coolste" First
Lady, die Amerika je gehabt hat.

Natürlich gehörte zu meiner Chicago-Tour ein Streifzug durch jenes Stadtviertel, in dem die Obamas ihre Zeit verbracht haben. Er wurde abgerundet durch einen Blick auf das Wohnhaus der Familie mit den zwei Töchtern - wenngleich aus größerer Distanz, weil es schwer bewacht war von Sicherheitsleuten. Natürlich hat der Amerika-Reisende später Michelle Obamas Autobiografie "Becoming" gelesen, die seit Monaten an der Spitze der Bestsellerlisten steht.

Wir finden darin eine der Heldengeschichten vom Aufstieg von ganz unten, die Amerika für so viele Immigranten attraktiv gemacht hat. Michelle, schwarzes Kind einer Arbeiterfamilie, studiert an den besten Universitäten des Landes, gelangt als Juristin in hochdotierte Topjobs und zieht am Ende als Präsidentengattin ins Weiße Haus ein. Eine Frau mit Herz, Verstand, Charakter und Stil.

Aufgerufen am 23.10.2019 um 07:54 auf https://www.sn.at/kolumne/meine-heldin/die-coolste-first-lady-ever-67440910

Kommentare

Schlagzeilen