Dann kann es sein, dass ein Papst auch einmal weint

Wie den Pontifex in Chile und Peru die Schatten der Missbrauchskandale in seiner Kirche einholen.

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Der Agenturbericht aus Santiago de Chile ist so nüchtern, wie es dem Anlass angemessen ist: "Der Papst hat um Verzeihung für sexuellen Missbrauch durch Priester gebeten. Überraschend kam er in der Apostolischen Nuntiatur in Santiago de Chile auch selbst mit Missbrauchsopfern zusammen. Das Treffen war rein privater Natur. Niemand weiteres war anwesend, nur der Papst und die Opfer. So konnten sie dem Papst von ihrem Leid berichten. Er hörte sie an und betete und weinte mit ihnen."

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