Die Verrohung der Politik beginnt mit der Sprache

An der Wortwahl von Politikern ist schon bald erkenntlich, welche Taten sie in der Zukunft setzen werden.

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Wer die Debatten um die Verhandlungen zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union über eine längere Zeit verfolgt, der könnte glauben, er sei im falschen Film. Denn manche britische Journalisten und Politiker benutzen Wörter, die martialisch klingen, die die andere Seite massiv verunglimpfen, die den Eindruck erwecken, man stehe vor dem Ausbruch eines europäischen Bürgerkriegs. Die Szene derer, denen der Austritt aus der EU nicht schnell genug und nicht radikal genug gehen kann, greift auf Worte zurück, wie man sie von Winston Churchill hörte, als er die Briten von der Notwendigkeit des Widerstands gegen Nazideutschland überzeugen wollte.

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